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Kontakt: Pfarrerin Angelika Giesecke, Tel. 8 27 94, Sigrid Plößer, Tel. 8 38 94, Bernd Bickelhaupt, Tel. 8 57 77.

4. März 2018

Weltgebetstag: Gottes Schöpfung ist gut!

An der Hörstation Kurz vor Beginn
An der "Hörstation" Kurz vor Gottedienstbeginn
Der Weltgebetstag der Kinder war 2018 auf Tournee - wir feierten ihn zusammen mit den Kindern der evangelischen Gemeinde aus Jugenheim, der freien evangelischen Gemeinde in Jugenheim und den Kindern der katholischen Gemeinde Sankt Bonifatius in deren Gemeindehaus in Seeheim.
Thema des Gottesdienstes war die Erkenntnis, dass Gottes Schöpfung gut ist. Das sieht man besonders gut in Surinam. Das ist ein kleines Land an der Nordost-Küste von Südamerika, das lange eine Kolonie der Niederlande war.
Surinam ist ein sehr Artenreiches Land. Etwa die Wälder: Dort gibt es 3000 verschiedene Arten von Bäumen. Was denkst Du, auf wieviele es ein Wald in Deutschland bringt? Gerade mal 30!
Bevor wir im Gottesdienst Gott für seine Schöpfung, also alle Pflanzen und Tiere, aber auch für unsere Eltern, und auch für uns selbst dankten, haben wir unsere Sinne geschärft: An verschiednen Stationen gab es etwas zu hören, fühlen, schmecken, riechen. Ganz zum Schluss entdeckten wir in einer Schatztruhe den grössten Schatz: Uns selbst. Denn jede und jeder ist einzigartig, unersetzlich. Jeder ist so wie er von Gott gemacht ist, gut.

Dezember 2017

Das Wunder der Heiligen Nacht - Krippenspiel 2017

Siehe, ich verkündige Euch große Freude
Siehe, ich verkündige Euch große Freude...
In der Chirstversper am 24.12.2017 waren Geschenke und Gaben die Hauptsache.
Die Weisen aus dem Morgenland bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe (ein Heil-Kraut). Aber wer kann schon solch teure Geschenke machen?
Als römischer Kaiser hat man es leicht. Man ordnet einfach an, dass die Menschen einem was geben. Das nennt man "Steuer". Und damit auch wirklich jeder was gibt, ordnet der Kaiser an, dass sich jeder in seinem Geburtsort registrieren lässt.
Josef stammt aus Bethlehem, wohnt aber in Nazareth. Damit ist eine Reise fällig, plus Übernachtung. Wenn sich eine Unterkunft findet. Gar nicht so leicht, wenn alle andern auch gerade unterwegs sind. Wiederum gibt es ein Geschenk: Im dritten Gasthaus erbarmt man sich - die hochschwangere Maria und Josef können in einem Stall die Nacht verbringen - und das Jesuskind zur Welt bingen.
Nicht weit entfernt hüten Hirten ihre Schafe. Was machen Hirten, wenn sie nicht einschlafen können? Ganz einfach - man zählt Schäfchen! Nur Jonathan zählt lieber Sterne. Da entdeckt er seine persönliche Nummer eins! Den Weihnachtsstern! Er weckt die Kollegen und schon erscheinen Engel, die ihnen die frohe Botschaft zurufen, dass Christus geboren ist. Gott schenkt sich den Menschen als Geschenk.
Die Hirten schauen nach und finden Maria, Josef und das geschenkte Christuskind. Voller Freude schenken ihm auch etwas: Ein Fell, Milch und Käse.
Die wichtigste Botschaft kommt zum Schluss: "Wir wollen noch etwas schenken: Unseren Geist, unser Herz und unser Leben." sagen die Hirten. Im letzten Lied wird alles zusammegefasst: "Vor unsern Augen geschah das Wunder der Heiligen Nacht"

Dezember 2016

Auf dem Weg nach Bethlehem in der heutigen Zeit - Krippenspiel 2016

Kinder beim Singen
Kinder auf der Suche nach Bethlehem.
"Gibt es Bethlehem heute auch noch?"
Wenn ja, wo?
Typisch Kinder: Sie wollen alles wissen.
Das Beste: Sie machen sich auf den Weg.
Sie wollen finden.
Nur, wer sich aufmacht und sucht, findet auch.
Marianne Schauweckers anspruchvolles Weihnachtsmusical wurde von Mariella Pieters aus dem Schwyzerdütsch ins Deutsche übertragen und von Angelika Giesecke ergänzt. Mariella Pieters, Bernd Bickelhaupt und 10 Kinder gaben ihr Bestes und boten eine rundum gelungene Aufführung mit vielen Liedern und überraschenden Dialogen.
In der weihnachtlich dekorierten Kirche erlebten die Besucher die Suche der Kinder mit. Unterwegs gewinnen sie neue Freunde, die ihnen weiterhelfen. Hirten, Kinder aus der Stadt, Menschen mit viel Lebenserfahrung und Weisheit zeigen den Kindern den Weg nach Bethlehem.
Gott läßt sich finden in der Weisheit, die Menschen im Laufe ihres Lebens gewinnen: Die Lehrerin, der Arzt, die Verkäuferin sind durch Liebe und Aufmerksamkeit weise geworden. Sie haben hier die Aufgabe der Weisen aus dem Morgenland übernommen: Sie bringen den Kindern ihre Erfahrungen als Geschenke. So weisen sie die Richtung nach Bethlehem zur Krippe mit dem Kind, das uns liebt und unsere Sehnsucht stillt.
Hier werden wir selbst liebevoll und weise. Bethlehem läßt sich finden in unserer Zeit in unserem Ort. Mit viel Applaus wurden die Darsteller reich belohnt.

5. Juni 2016

Kinder-Kirchen-Tag in Hähnlein.

Motto Theaterspiel Sternenhimmel
"Mit Gott unterwegs" - Motto des Kinderkirchentages. Theaterspiel im Gottesdienst. Gottes Zusage an Abraham.
Basteln Abschluss-Gottesdienst
Beim basteln. Rucksäcke im Abschluss-Gottesdienst.

"Mit Gott unterwegs"
Das war das Motto des Dekanats-Kinderkirchen-Tages 2016 in Hähnlein.
Abraham bekam von Gott einen Auftrag: "Gehe ins Land Kanaan". Und eine Zusage: "Ich will Dich so zahlreich machen, wie die Sterne am Himmel".
Dabei hatten Abraham und Sarah gar keine Kinder, und so ganz jung waren sie auch nicht mehr.
Im Theaterstück spielten Kaja Folk, Sabine Lorenz, Sandra Matz und Alex Reifarth dann, wie man sich fühlen kann, wenn man von jetzt auf gleich seine Heimat verlassen soll: Aufbruch, Vorfreude, Neugierde aber auch Trauer und die absolute Unlust, umzuziehen!
Dennoch verlassen sich Abraham und Sarah auf Gott, der schon bald seine Zusage einlöst, in dem Isaak geboren wird.
Sich auf den Weg machen, vom einen Moment auf den anderen die Heimat verlassen mussten auch Mariana und Meryana. Die beiden Mädchen sind Christinnen, und mussten mit ihrer Familie 2004 aus dem Irak fliehen. Mit nur den Kleidern an, die sie trugen und den wichtigsten Dokumenten versehen flohen sie zunächst nach Syrien, dann konnte die Familie 2009 nach Deutschland kommen.
„Unsere Mutter hat uns gesagt, dass wir, ihre Kinder, ihr die Kraft gegeben haben, die Flucht durchzustehen“, berichten Marina und Meryana, die in Bensheim zur Schule gehen, perfekt Deutsch sprechen und später am liebsten studieren möchten. Für Marina und Meryana war Deutschland der Aufbruch in eine neue Heimat: „Wir haben uns so gefreut, hierher zu kommen. Wir wollten endlich eine neue Lebensperspektive haben. In Deutschland fühlen wir uns wohl“.
Die Workshops hatten dann auch alle etwas mit "unterwegs sein" zu tun: So wurde ein Barfuss-Pfad angelegt, Stockbrot gebacken, trotz Regen begab man sich auf Schnitzeljagt, oder es wurden Rucksäcke bemalt, in denen man auf Reisen seine sieben Sachen unterbringen kann.
Zum Beschluss des Kinderkirchentages gab es ein Mitmach-Konzert mit dem Liedermacher Jonathan Böttcher. Er nahm die Kinder mit auf eine musikalische Reise und die sangen, klatschten, tanzten nach Kräften mit.
Die Referentin für Kindergottesdienst Katja Folk und Dekan Arno Kreh äusserten sich begeistert, dass sich so viele Kinder auf den Weg zum Kinderkirchentag gemacht hatten. Sie kamen aus Alsbach, Auerbach, Beedenkirchen, Bensheim, Bickenbach, Birkenau, Gadernheim, Gronau-Zell, Hähnlein, Hammelbach, Heppenheim, Lampertheim, Lindenfels, Lorsch, Mörlenbach, Reichenbach, Schlierbach, Seeheim, Viernheim und Zwingenberg.

24. Dezember 2015

Christvesper - Im Himmel geht es menschlich zu!

Nach der Vorstellung - langer Applaus
Nach dem Musical wurde lange geklatscht.
Im Krippenspiel am 24. Dezember 2015 sahen und hörten wir: Im Himmel geht es ja ganz menschlich zu!
Jeder Engel will der Wichtigste sein. Wenn es darum geht, die Gute Nachricht den Menschen zu bringen, werden die eigenen Vorzüge in den Vordergrund gestellt. "Ich bin der / die stärkste, grösste, schönste, fröhlichste...".
Die Engel streiten - und die Wolken beben!
Die Wende bringt der kleine Engel: „Hört auf zu streiten. Ich bin zwar klein, aber ich habe zwei Augen im Kopf. Vor lauter Streiterei habt Ihr überhaupt nicht mitbekommen, dass das Jesus-Kind längst zur Welt gekommen ist. Seht nur!“
Ab dann erkennen sich die Engel selbst und werden nachdenklich. Maria singt ihr Wiegenlied.
Die Engel sind angerührt und still. Alle helfen nun dem kleinen Engel, dass er die gute Nachricht verkündigen kann. Alle helfen mit ihren Gaben. So soll es sein. So erreichen sie die Hirten mit der guten Nachricht und damit auch uns.
Hier beginnt das Weihnachtsfest: Wir schauen auf Jesus. Dann einigen wir uns von ganz alleine. Dann geben wir die frohe Botschaft auch gut weiter und erreichen andere.
Auch in unserem Leben daheim – wie auch in der Kommunal-Politik oder in der großen Völkergemeinschaft – ist es dieselbe Bewegung: Wo wir auf das achten, was Jesus tut, gewinnen wir neue Maßstäbe. Der Streit hört auf. Und wir geben seine Liebe weiter und erreichen immer mehr Menschen mit der frohen Botschaft.
Mal ausprobieren!
Denn: der Friede Gottes ist höher als alle unsere menschliche Vernunft. Er bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

9. Mai 2015

Wunderbar gemacht - wunderbar geborgen.

Wunderbar hat Gott uns gemacht. Und wunderbar sind wir bei Ihm geborgen!
Wunderbar gemacht hat Gott uns gemacht. Das sieht man schon allein an unseren Händen. Jede Hand ist ein Unikat - selbst eineiige Zwillinge haben verschiedene Fingerabdrücke! Und aus wieviel Teilen unsere Hände bestehen, viele unterschiedliche Knochen und Knöchelchen, Sehnen und Nerven.
Eine kleinen Wettbewerb starteten wir auch: Wer kann in seinen Händen das meiste Popcorn unterbringen - hier sind Kinder die Experten...
In Gottes Händen sind wir wunderbar geborgen. Wie unter einem Baum, einem Regenschirm oder in einem schützenden Haus wenn es stürmt und regnet, so sind wir bei Gott geborgen.

7. Februar 2015

Begegnung am Brunnen.

Brunnenbau mit Bauklötzen
Wir bauen einen Brunnen.
Die Grundlage unseres Februar-Kindergottesdienstes bildete die Geschichte, in der Jesus bei seinem Weg durch Samarien (das ist eine Gegend in Israel) mittags am Brunnen einer Frau begegnet.
Schon der Zeitpunkt der Begegnung ist interessant. Normalerweise holen die Frauen des Dorfes nämlich ihr Wasser am frühen Morgen - da ist es nämlich noch kühl. Wer das mittags macht, will andern Leuten aus dem Weg gehen - wie diese Frau, die nicht den besten Ruf im Ort hat.
Jesus trifft sie am Brunnen, und bittet sie, ihm doch etwas Wasser zu geben. Wieder ungewöhnlich. Normalerweise spricht ein Mann keine fremde Frau an. Die Frau ist überrascht. Noch mehr überrascht ist sie, als Jesus ihre Lebensgeschichte und ihre Probleme kennt. Ihren Durst nach einem glücklichen Leben, in Frieden mit sich und anderen Menschen. Durst danach, angenommen und willkommen zu sein.
Jesus stillt unseren Durst nach Liebe, durch seinen guten Geist, durch seine Hingabe, durch seine Bereitschaft, uns zuzuhören.
Wir bauten uns selbst natürlich auch einen Brunnen. Einen Brunnen zu bauen ist gar nicht so einfach! Wer schon einmal auf der Starkenburg, oder der Burg Breuberg war, weiß, daß ein Brunnen sehr tief sein kann, je nachdem, wie tief die wasserführende Schicht ist. Aber auch mit Bauklötzen eine Brunnenfassung zu bauen ist nicht so ohne...

24. Dezember 2014

Christvesper mit Musical in Ober-Beerbach.

Schlußlied
Alle beim Schlußlied.
Am 24. Dezember beobachteten wir in der Christvesper, wer was dem neugeborenen Christuskind geschenkt hat.
Die Weisen aus dem Morgenland bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe (ein Heil-Kraut). Aber wer kann schon solch teure Geschenke machen?
Auf Geheiß des kaiserlichen Heroldes machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem, um sich dort in Steuerlisten eintragen zu lassen. Wir erleben mit, wie sie fast überall abgewiesen werden. Erst der dritte Wirt erbarmt sich und stellt der hochschwangeren Maria seinen Stall zur Verfügung.
Nicht weit entfernt hüten Hirten ihre Schafe. Was machen Hirten, wenn sie nicht einschlafen können? Ganz einfach - man zählt Schäfchen! Nur Jonathan zählt lieber Sterne. Da entdeckt er seine persönliche Nummer eins! Den Weihnachtsstern! Er weckt die Kollegen und schon erscheinen Engel, die ihnen die frohe Botschaft zurufen, dass Christus geboren ist. Gott schenkt sich den Menschen als Geschenk.
Die Hirten schauen nach und finden Maria, Josef und das geschenkte Christuskind. Voller Freude schenken ihm auch etwas: Ein Fell, Milch und Käse. Jonathan sagt: "Wir wollen noch etwas schenken: Unseren Geist, unser Herz und unser Leben." Ob wir das auch dem Christuskind schenken können?
Mit Mariella Pieters haben wir schon seit 10 Jahren wunderbare Krippen-Musicals aufgeführt. Und es hat immer allen viel Freude gemacht, zu schauspielern, sich zu verkleiden, zu musizieren und zu singen.
Ein lange anhaltender Applaus hat uns reich belohnt! Hast Du Lust, in 2015 dabei zu sein? Wir freuen uns!

12. Oktober 2014

Kinder-Kirchen-Tag in Ober-Beerbach!

Mitgebrachte Bilder Auf der Suche nach Gott Vorstellung der Workshops
Kinder zeigen ihre mitgebrachten Bilder. Ist Gott im Altarkreuz? Die Workshops stellen sich vor.
Helferinnen Abschluss-Gottesdienst Lampen
Einige Helferinnen. Abschluss-Gottesdienst. Beim Lampen basteln.
Comic zeichnen Bildcollage Workshop-Resultat
Beim Comic zeichnen. Beim Collage basteln. Im Abschluss-Gottesdienst wurden die Resultate vorgestellt.

Wenn das Gemeindehaus sprechen könnte, so würde es uns erzählen:
"Am 12. Oktober fühlte ich mich an alte Zeiten erinnert, als ich noch Schulhaus war: Betriebsamkeit in allen Räumen, Kinder die konzentriert arbeiten, aber auch lachen, spielen, Spaß haben."
Am 12. Oktober fand in Ober-Beerbach der Dekanats-Kinder-Kirchentag statt. Rund 100 Kinder aus 34 Gemeinden mit 35 Betreuern waren bei uns zu Gast, von Birkenau im Süden des Dekanates bis nach Ober-Beerbach, wir sind das "Nordlicht".
Das Thema des Kinder-Kirchen-Tages war: Gott, du bist wie...
Eine Frage, die auch für Erwachsene interessant ist, um so interessanter, was die Kinder daraus machen.
Wie es sich für einen Kirchentag gehört, begann und endete der Dekanats-Kinder-Kirchentag mit einem Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Direkt nach dem Gottesdienst Begann der Kinder-Kirchentag mit einem Theaterspiel, das seinerseits einen interessanten Beginn hatte:
Ein Junge namens Nathan vermisst mit einem Zollstock die Kirche. Nanu? Die Renovierung der Kirche ist doch gerade mal neun Monate her. Und schon was kaputt?
Nein, alles OK.
Nathan ist auf der Suche nach Gott.
Mit wissenschaftlichen Methoden! Die Kirche wird vermessen, das Altarkreuz mit einer Lupe genauestens untersucht.
Zwei Mädchen, Lydia und Emma halten diese Methode für nicht zielführend. Wäre Gott mess- und sichtbar, wäre die Pfarrerin ihm bestimmt schon begegnet. Lydia ist der Ansicht, Gott läßt sich nur erspüren. Und Emma hat die gute Idee, doch einmal in der Bibel nachzuschlagen. Wenn man wissen will, wie Gott ist, dann findet sich doch da sicher ein Hinweis.
Gleich im ersten Buch der Bibel, "Genesis", lesen sie, daß Gott dem Menschen den "Odem" einblies.
Die drei fragen sich: "Was ist das, Odem?"
Ein Clown (der von Sabine Lorenz aus Viernheim gespielt wurde) löst das Rätsel: Odem ist wie anhauchen, Atem. Ein Atem, der frei macht. Mit dem Clown zieht die ganze Gottesdienst-Gemeinde durch Ober-Beerbach, und bekommt weitere Hinweise wie Gott ist: Er ist wie ein Weg, wie ein festes Fundament, er ist Kraft, er ist Vertrauen, wie eine Quelle, wie ein Hirte, wie ein wärmendes Feuer, und die Liste ist total unvollständig!
Nun sind die Kinder dran: In Workshops wurde dieses Thema vertieft. Gott kann wie ein Leuchtturm oder eine Lampe im Dunkeln sein, wie ein Stuhl, der einem eine Pause verschafft, oder auch wie etwas gutes zu Essen. Die Workshops fanden im Gemeindehaus sowie im angrenzenden Bürgerhaus statt.
Der Dekanats-Kinder-Kirchentag findet alle 2 Jahre statt, jeweils in einer anderen Gemeinde. Ein Vorbereitungs-Team um die frühere Referentin für Kindergottesdienst Beate Schuhmacher-Ries hat ihn rund ein Jahr lang vorbereitet.
Proptsteikantor Konja Voll aus Bensheim, Gemeindepädagogin Frauke Manske aus Jugenheim, Dekanatsjugendpfarrer Markus Eichler aus Birkenau und Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret bildeten die eigens für den Dekanats-Kinder-Kirchentag gegründete Band. Und hinter den Kulissen sorgten viele fleissige Hände aus unserer Gemeinde für einen reibungslosen Ablauf. Auch so ist Gott: Gastfreundlich.

April 2014

Jesus - wer bist Du? Jesus antwortet mit zwei Beispielen.

Fusswaschung
Fusswaschung.
Im April fragten wir, wer Jesus eigentlich ist. Er ist irgendwie göttlich und wir feiern an Ostern Auferstehung. Und Jesus ist irgendwie menschlich, was wir an Gründonnerstag und Karfreitag sehen können. Jesus zeigt seinen Freunden, den Jüngern, wie er ist und was wir daraus lernen können.
Jesus ist wie ein Weizenkorn.
Weizenkörner sind wichtig, denkt nur an das Brot und Kuchen backen. Viele Körner werden gesät, damit wieder neuer Weizen wächst. Und was passiert mit dem gepflanzten Weizenkorn? Wenn man die Weizenpflanze aus der Erde zieht, sieht man, dass das alte Korn ganz dunkel und verschrumpelt ist.
Damit die jungen Pflanzen wachsen und später selbst neue Körner hervorbringen können, hat das alte Korn seine Energie und Lebenskraft an die keimende Pflanze abgegeben. Es hat sich selbst hingegeben und "aufgeopfert", damit neues Leben entsteht. So gibt sich Jesus auch hin, damit wir Kraft bekommen und neu auf Altes antworten können.
Wie wollten das beobachten und haben Weizenkörner in Blumentöpfen gesät. Später haben die Kinder ihre Töpfe mit dem grünen Weizen gezeigt.
Jesus ist wie ein Diener.
In einem weiteren Beispiel zeigt Jesus seinen Freunden, dass er gerne hilft. Er wusch ihnen die Füße, wie es damals im Orient die Diener gemacht haben, wenn jemand zu Besuch kam. So wie Jesus für uns da ist, sollen wir auch für einander da sein. Und so bekam jedes Kind von Bernd die Füße gewaschen und schön abgetrocknet. Auch wenn es diese Sitte in unserm Kulurkreis nicht gibt, tut es gut, auf diese Weise jemandem zu zeigen, willkommen ist und wir für ihn da sind.
So viel wandern mach hungrig. Eines der letzten Dinge, die Jesus tat war, mit seinen Freunden zu Essen. Auch hier steckt ein Zeichen drinn. Jesus wollte seinen Freunden damit zeigen, dass er wie Brot und Wein oder Saft für uns ist. So wie Brot und Saft müde Kinder wieder munter macht, will er auch für uns sein, neue Kraft geben.
Und noch ein weiters Beispiel gab Jesus seinen Freunden. Er wusch ihnen die Füße. Das ist zu Jesu Zeiten eine Arbeit der Diener und Sklaven gewesen. So wie Jesus für uns da ist, sollen wir es untereinander auch halten, für einander da sein, und uns nicht zu schade sein, auch einander die Füße zu waschen. Und so bekam jedes Kind auch von Bernd noch die Füße gewaschen und schön abgedtrocknet.
Da Ostern vor der Tür steht, wollten wir den Kindergottesdienst nicht zu Ende gehen lassen ohne Osterei-Suchen. Und sie wurden auch alle gefunden.

März 2014

Weltgebetstag für Kinder: Ägypten.

Eine frisch gewickelte Mumie
Frisch gewickelt: Der Pharao "Bernd I" (1. Dynastie, ganz neues Reich).
Im März ist immer Weltgebetstag. Wie schon in den Vorjahren, haben wir auch dieses mal Weltgebetstag gefeiert. Wir sind allerdings schneller als die Erwachsenen, die erst am 7. März dran sind.
Weltgebetstagsland ist Ägypten. Ein Land mit einer uralten Kultur. Ägypten besteht zum grössten Teil aus Wüste. Nur ein paar Kilometer links und rechts vom Nil, dem längsten Fluss Afrikas, ist Leben möglich. Nur dort gibt es Wasser, das man vom Nil "abzweigt", so dass dort etwas wachsen kann. Dank künstlicher Bewässerung sind mehrere Ernten im Jahr möglich.
Der Nil ist die Lebensader Ägyptens, nicht nur was das Wasser angeht. Der Warentransport läuft ebenfalls über den Nil. Eine andere Wasserstrasse ist der Suez-Kanal. Der am meisten benutzte Kanal weltweit!
Ägypten ist heute ein mehrheitlich muslimisch geprägtes Land. Etwa 10% der Bevölkerung sind jedoch Christen. Christen gab es schon sehr früh in Ägypten, und das Katharinen-Kloster auf dem Sinai am Berg Horeb gibt es schon seit dem Jahr 360, also schon sehr lange, bevor es den Islam gab!
Auch Jesus war in Ägypten! In unserem Weihnachts-Musical haben wir erfahren, dass König Herodes Jesus als Baby umbringen wollte. Ein Engel warnte aber seine Eltern, und so floh die ganze Familie aus Israel, und ging für ein paar Jahre nach Ägypten. Eine Tatsache, auf die die Kopten (so heissen die Christen in Ägypten) sehr stolz sind.
Ägypten ist auch das Land der Pharaonen und Mumien. Zum Schluß wurde noch ein Pharao mit Toilettenpapier in eine Mumie verwandelt: Auf dem Bild "Bernd I" aus der 1. Dynastie des ganz neuen Reiches. Aber oh schreck! Die Mumie wurde plötzlich lebendig und versuchte die Kinder zu fangen.

Weihnachten 2013

Die drei Weisen auf dem Weg nach Bethlehem.

Herodes auf seinem Thron Sterndeuter suchen den Himmel ab
König Herodes hält Audienz. Sterndeuter halten Ausschau nach dem Stern.
Im Krippenspiel, das wir am Heiligen Abend aufführten spielten die drei Weisen aus dem Morgenland die Hauptrolle.
Schon seit Generationen hielten die Astronomen in Babylon ausschau nach einem ganz besonderen Stern. Dessen Erscheinen war von Daniel angekündigt worden, und so standen die Wissenschaftler jeden Abend am Fernrohr.
So langsam hatten sie keine Geduld mehr, schon so lange warteten sie auf den Stern, der einen neuen König in Israel ankündigen sollte. Aber dann, gerade als sie Gott darum baten, ihnen ganz schnell Geduld zu geben, da ging er auf, der Stern nach dem sie so lange gesucht hatten
Ruckzuck packten sie ihre Sachen, und machten sich auf den Weg. Ein König ist in der Hauptstadt zu finden. Logisch, wie Wissenschaftler arbeiten, begaben sie sich in die Hauptstadt zum Hof von König Herodes. Der wurde wusste zunächst nicht, um was es geht, und musste sich von seinen Beratern erst einmal sagen lassen, dass in Micha, 5,1 geschrieben steht, dass der Fürst, der sich um das Volk wirklich kümmern wird (es "weiden", das heisst es so umsorgen wie ein Hirte sich um seine Schaafe kümmert) in Bethlehem geboren wird.
Herodes, ganz Machtmensch der seine Macht behalten wollte schickte die drei Weisen nach Bethlehem, mit dem Auftrag ihm Nachricht zu geben, wenn der neue König gefunden wäre. Offizell, damit auch er kommen und ihn anbeten kann. Insgeheim, um ihn möglichst bald zu ermorden.
Die drei Weisen folgten dem Rat des Herodes, und ihrem Stern, und landeten vor einem Stall, vor dem schon Kinder stehen und sehr fröhlich aussehen. Vor dem Jesuskind legen sie ihre kostbaren Geschenke nieder: Gold, Weihrauch und Myrrhe, und alle zusammen beteten sie es an.
Die Proben haben uns viel Spaß gemacht, und Menschen in der Kirche, haben lange geklatscht.

Oktober 2013

Wir sammeln für Erntedank!

Am Steigertser Schaukasten
Am Schaukasten auf dem Steigerts beginnt die Sammlung.
Am Steigertser Schaukasten konnten die Kinder selbst lesen, was wir heute am 5. Oktober machen: Wir sammeln für Erntedank.
Das Wetter war ungemütlich, etwa 10 °C, strömender Regen. Aber wir hatten Schirme und brachten den Steigertsern einen Gruß in jedes Haus und baten um Gaben für den Altar und für das Altenzentrum in Seeheim. Wir konnten schönes Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten und selbstgemachte Marmeladen sammeln! Über die Gelegenheit zur Begegnung freuten sich die Besuchten sehr, zumal sich einige Kinder von der Schule her kannten.
Bei Erntedank denken wir daran, daß wir nicht alles selber machen können. So wenig, wir wir es machen konnten, daß an unserem Sammel- Samstag die Sonne scheint, so wenig können wir es machen, daß das, was wir im Garten anpflanzen (oder sonst in unserem Leben tun wollen) so wächst und wird, wie wir uns das wünschen. Viel kann passieren! Das Wetter kann eine eine Katastrophe für den Garten sein, ein paar vermasselte Klassenarbeiten können die Note im betreffenden Fach in den Keller schicken.
Sicher, wir können sehr viel selbst tun: Im Garten graben, giessen, düngen, Unkraut wegmachen. Vor einer Klassenarbeit sollten wir tüchtig lernen und rechtzeitig ins Bett gehen. Aber ob die Ernte gut wird und alle Prüfungen gelingen, das können wir nicht "machen". Gott sorgt mit seinem Segen für uns. Daran denken wir bei Erntedank. Und die Steigertser dachten auch an uns - und gaben uns sogar einige Tüten Gummibärchen mit auf den Weg!

September 2013

Ganz schön mächtig - Sturmstillung

Alle sitzen in einem Boot Papierschiffchen in rot und gelb auf dem Altar
Alle in einem Boot. Schiffchen als Dekoration für den Erwachsenen-Gottesdienst.
Im September waren wir zu einer virtuellen Boots-Tour auf den See Genezareth, auch See Tiberias genannt, eingeladen. Der See ist von steil abfallenden Bergen umgeben. Durch die herabfallenden Winde können sich unvorhersehbare Windwirbel und Stürme bilden. Wir kennen dieses Phänomen auch vom Bodensee.
Fast jeder in unserer Gruppe hatte die Ferien irgendwie am Wasser verbracht. Kanufahren in Kanada, Segeln in Frankreich und an der Nordsee. Somit wusste alle, wie wichtig es ist, in einem Ruderboot im Takt zu bleiben - und welche Gefahren ein Unwetter bringt.
Als Berufsfischer wußten die Jünger Jesu um diese Besonderheit. Und doch überfiel sie die Angst, als sie von einem besonders heftigen Sturm überrascht wurden. Der Wirbelwind tobte immer schlimmer. Das Boot lief voll Wasser. Bei allen machte sich Panik breit. Bei allen?
Nein! Jesus lag hinten im Boot und schlief in aller Ruhe! Er mußte erst geweckt werden. "Fragst du nichts danach, daß wir umkommen!?" Jesus steht auf, bedroht den Sturm. Ruhe kehrt ein. Stille breitet sich über den See.
Interessant ist der Wendepunkt des Erlebnisses: Erst als Jesus eingreift, legt sich der Sturm. Der Ruf um Hilfe - und damit das Vertrauen in Jesus - ändert die Situation. Das kann man sich merken: Auf Gott vertrauen, ihn um Hilfe bitten, wenn das Lebensboot in Seenot ist!
Nach unserem Landgang samt Picknick zeigten wir Bilder vom sogenannten "Jesus-Boot". Dieses Boot ist am Ufer des Sees Genezareth gefunden worden. Es stammt aus der Zeit Jesu und wird in einem Museum ausgestellt. Danach legten wir zwei Puzzle, die mittelalterliche Darstellungen der Sturmstillung zeigen. Anschließend bastelten wir Papierschiffchen. Da die Geschichte von der Sturmstillung am Sonntag auch als Schriftlesung ausgesucht wurde, dekorierten wir den Altar mit unseren Papierschiffchen. Sie passen gut zum Blumenstrauß. Später haben wir die Schiffchen unseren behinderten Freunden geschenkt.

Juni 2013

Unter dem weiten Himmelszelt - Unterwegs mit Abraham

Pause wie bei den Nomaden - im Zelt Gruppenbild mit Lamas
Essen wie Abraham auf der Wanderschaft. Stippvisite im KiGo: Lamas!
Im Kindergottesdienst im Juni sind wir auf Wanderschaft gegangen und haben uns aus dem Rucksack verpflegt. Zelt, Kompaß und Picknickdecke hatten wir auch dabei. In sieben Stationen folgten wir Abraham und Sarah auf dem Weg in das Gelobte Land.
Abraham ist einer unserer "Urväter im Glauben". Ein Urvater - was ist das denn? Wir haben Eltern. Die haben auch wieder Eltern - unsere Großeltern. Die haben auch wieder Eltern. Unsere Ur-Großeltern. Und die auch wieder. Gehen wir nur weit genug zurück (so um die 4000 Jahre), dann landen wir bei Abraham, der damals noch Abram hiess.
Abram lebte mit seiner Familie in Haran. Das liegt in der heutigen Türkei. Seine Vorfahren kamen aus Ur, das heute im Irak liegt. Abram und seine Frau, Sarai, hatten eine große Familie, viele Brüder, Schwestern, Neffen, Nichten. Und sie waren reich: große Viehherden mit Schafen, Ziegen und Rindern. Aber es gab auch etwas, was sie schmerzlich vermissten: Kinder! 
Eines Tages hörte Abram, daß Gott ihn ruft: "Geh aus deinem Vaterland und von deiner ganzen Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden." (1.Mose 12, 1-3)
Mit dieser Zusage machten sich Abram und Sarai auf den Weg: Vom Lande Haran nach Kanaan, das Land, das ihm vom Gott versprochen worden war. Er war gespannt, wie Gott wohl seine Zusage erfüllen würde, ihn zu einem großen Volk zu machen. Auch Lot, sein Neffe, zog mit ihm. Als Abram ankam, erneuerte Gott sein Versprechen. Als Erstes baute Abram einen Altar für Gott. Doch der Weg geht weiter in die Berge. Auch dort baute Abram einen Altar.
Von den Bergen ging es ins Südland. Als dort eine Hungersnot ausbrach, ging er nach Ägypten. Doch hier gab es ein ganz anderes Problem. Der Pharao hatte ein Auge auf die schöne Sarai geworfen. Um sein Leben zu retten, gab Abram an, der Bruder Sarais zu sein. Als die Lüge bekanntwurde, schickte der Pharao Abram und seine Familie wieder aus Ägypten. Wieder unterwegs gab es dann Streit zwischen Abram und Lot. Beide hatten große Herden, die viel Weide und Wasser brauchten. Immer wieder gab es Streit, wer zuerst mit seinen Herden ans Wasser darf und wer welche Weide benutzen darf. Da entscheiden sich Abram und Lot dafür, sich zu trennen. Abram begnügte sich mit dem schlechteren Land.
Schließlich kam Abram in Mamre, im Lande Kanaan, an. Dankbar für die Begleitung Gottes - trotz der Lüge beim Pharao, der Hungersnot, und des Streits mit Lot - baute er einen Altar. So wie Abram wanderten wir auch durch das Gemeindehaus, vom ersten Stock in den Keller, mal nach draußen und wieder nach oben. Auch unser Leben ist so. Mal geht es rauf, mal geht es runter. Mal sind wir froh, mal traurig. Wir erleben Freundschaft - und Neid. Und manchmal ist einfach alles nur doof! Dann ist es gut zu wissen: Gott begleitet uns überall. Sein guter Segen gilt überall. Sogar wir Heutigen sind in Abraham gesegnet.
Auf unserer Wanderung, als wir gerade auf dem Not-Treppen-Turm unseres Gemeindehauses standen, sahen wir Familie Gümbel, die zwei Lamas besitzt. Frau Gümbel und ihre Tochter Carolin kamen zu uns und zeigten uns die Tiere. Lamas können Lasten tragen, aber reiten kann man sie nicht. Sie können gut spucken, aber das machen sie nur, wenn man sie ärgert. Sie mögen es, wenn man sie am Hals streichelt, aber sie möchten nicht am Kopf angefasst werden. So kam es, dass sogar Lamas aus Südamerika in Abrams Herde dabei waren!

Mai 2013

Ohne Jesus ist die Luft raus!

Pralle Ballons springen - schlaffe nicht
Ohne Luft in Ball und Ballon geht es nicht.
Den Kindergottesdienst im Mai fingen wir mit einem Ball-Test an. Zwei gleich große Bälle wurden getestet. Der eine springt wunderbar, der andere dagegen so gut wie gar nicht.
Danach spielten wir: Reise nach Jerusalem, Bierdeckel-Werfen. Bis alle ausser Atem waren und nicht mehr so recht springen konnten.
Bei beiden war "die Luft raus", bei dem Ball, der nicht mehr so recht springen wollte, und bei uns auch, nachdem wir spielten.
Eine ganz ähnliche Erfahrung machten die Jünger Jesu auch. OK, sie hatten gehört, daß er lebt. Aber so recht glauben konnten sie es noch nicht, auch hatten sie Angst vor der Polizei, daß die sie auch greifen würde. Deswegen verkrochen sie sich so gut es ging, hatten zu nix mehr Lust, und ohne Jesus machte das sowieso keinen Spaß mehr, denn der konnte immer alles so gut erklären. Die Luft war raus.
Bis Jesus kam! "Friede sei mit euch!" "Wie bitte?" denken sie. "Ja, genau, so kann nur Jesus reden!" Da wird ihnen ganz warm ums Herz. Die Angst weicht. Jesus zeigt ihnen die Wunden an Händen und der Seite - kein Zweifel, er ist es! "So wie ich von Gott zu den Menschen geschickt worden bin, so schicke ich euch auch zu den Menschen." Die Jünger wissen nicht so recht. "Wir so wie Jesus? So freimütig von Gott zu den Menschen reden? Nein, dazu sind wir zu klein!
Auch Jesus sieht die Fragezeichen in den Gesichtern. Er spürt die Angst und Mutlosigkeit. "Ich weiß, alleine könnt ihr das nicht. Aber ihr seid auch nicht alleine. Ich gebe euch meinen Beistand mit."
Und als wollte er ihnen Mut machen, bläst Jesus den Jüngern ganz zart seinen Atem ins Gesicht. "Nehmt hin den Heiligen Geist. Er wird euch starkmachen und euch untertützen. Er wird bei euch sein. Mit seiner Kraft könnt ihr zu den Menschen gehen und ihnen Mut machen für ihr Leben in meinem Namen."
Und wie ist das, wenn die "Luft wieder drinn ist"? Das probierten wir mit Ballons aus. Prall gefüllt springen sie recht gut, mit Füßen aus Pappe landen sie immer auf den Füßen, und ohne alles und nicht zugeknotet sausen sie durchs Zimmer!

März 2013

Bonjour - Weltgebetstag französisch

Kinder beim Singen Kinder beim Singen
Beim Boulespielen. Bilder aus Frankreich
Das Land, aus dem die Texte und Ideen für den Weltgebetstag 2013 kommen ist Frankreich. Mit Sigrid und Gisela hatten wir gleich zwei Expertinnen, die Frankreich kennen und lieben.
In Frankreich gibt es sehr viel zu sehen: Den Eiffel-Turm kennt jeder. Daneben gibt es aber noch sehr viel mehr zu entdecken, denn Frankreich ist ein großes Land, etwa so groß wie Deutschland. Nach unserer ausgiebigen Entdecker- Tour durch Frankreich mit Bildern und Erzählungen gab es was zu Essen.
Frankreich gilt als Land des guten Essens. Daher gab es mit Nougat gefüllte Crepes frisch aus dem Ofen. Frankreich gilt auch als Land guter Musik. Daher gab es als Musik zum Essen die "Syphomies pour les Soupers du Roy" (Musik für die Mahlzeiten des Königs) von Michel-Richard Delande, der sie König Ludwig XIV (der "Sonnenkönig") schrieb. Von französischen Kindern erwartet man gutes Benehmen! So ist in den Schulen beim Essen Schweigen angesagt! Bei der Begrüssung hingegen hat man die Wahl zwischen eher förmlich "Bonjour, Madame" = guten Tag, gnädige Frau oder eher locker "Salut, ca va", das am ehesten mit unserem "Ei, gude wie?" übersetzt werden kann.
Ein Spiel ist in Frankreich sehr beliebt: Boule. Es besteht aus einer kleinen Kugel, und mehreren großen, von denen jeder Spieler drei hat. "Boule" heißt so viel wie "Der Bauer fängt das Schwein". Die kleine Kugel ist das Schwein, und die Kunst besteht darin, die großen Kugeln möglichst dicht an die kleine Kugel heranzuwerfen. Boule spielt man im Freien auf Sandboden, es gibt aber auch die Variante für innen, "Soft-Boule", mit sandgefüllten kleinen Bällen, die wie spielten.
Das biblische Thema des Weltgebetstages war "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen. Jesus sagt in seinem Gleichnis, daß wenn wir zu Fremden z.B. neuen Kindern in der Klasse oder im Kindergarten gut sind, auf sie zugehen und sie zum mitmachen einladen das genau so ist, als ob wir Jesus eingeladen hätten. In Frankreich leben nicht nur Europäer. Da Frankreich "Übersee-Gebiete" hat, z.B in Südamerika oder Inseln vor Afrika leben z.B. auch viele Afrikaner in Frankreich.

Februar 2012

Eines Tages kam einer...

Jetzt geht es los - Jesus bricht auf. In unserem Februar-Gottesdienst brachen wir mit Jesus auf.
Bevor Jesus zu predigen und zu heilen begann gab es einen Prediger in der Wüste nahe dem Fluß Jordan. Er hieß Johannes, der Täufer.
Aus dem ganzen jüdischen Land kommen die Menschen, um seine Botschaft zu hören. Dabei klingt das, was er sagt, gar nicht nett. Er schimpft mit den Menschen und redet ihnen ins Gewissen: "Glaubt an Gott! Kehrt um! Tut Buße! Bessert euch! Lebt endlich so, wie Gott es will!", so ruft er ihnen zu. Und zum Zeichen für den Beginn eines besseren Lebens läßt er sie in den Jordan steigen, ganz untertauchen und dann wieder emporkommen.
"Diese Wassertaufe", sagt er "wäscht euer schmutziges Leben ab und macht euch neu. Aber nach mir kommt einer, der wäscht euch nicht nur rein, der schenkt euch den heiligen Geist." Eines Tages kommt Jesus zu ihm. Auch er läßt sich taufen, wie alle anderen. Mit dieser Taufe beginnt jetzt alles für Jesus. Bei der Taufe öffnet sich der Himmel und Gottes Geist zu Jesus, wie eine Taube. Und Jesus hört die Stimme Gottes: "Du bist mein lieber Sohn. An dir habe ich wohlgefallen. Dich habe ich lieb."
Die Taufe gibt Jesus die Bestätigung für das, was er tun soll, und uns weitergegeben hat: Gottes Liebe. Aber Jesus fängt nicht sofort an zu predigen. Zuerst geht er für vierzig Tage in die Wüste. Dort, weit weg von allem fühlen sich viele Gott besonders nah. In der Wüste, ohne alles, sogar ohne Essen und Trinken kämpft man mit sich, mit seinen Gedanken. Das wird nicht einfach, Jesus wußte das sicher. Und wie es so ist, wenn einem so allerlei durch den Kopf geht, probierte es der Teufel auch an Jesus heranzukommen. "Jesus, du bist doch Gottes Sohn. Wenn du Hunger hast, dann mach doch, daß aus den Steinen Brot wird!" stichelte er. Jesus wußte: Dieser "einfache" Weg ist der falsche! Er sagte "Nein!" Nach dem dritten Versuch des Teufels sagte Jesus zu ihm "Hau endlich ab!" Von da an ging Jesus seinen Weg.
Wir folgten Jesus in unserer Wüsten-Landschaft im KiGo-Raum. Als Jordan diente uns dabei das Taufbecken, das in der Kirche für die Taufe verwendet wird.
Am Ende gab es noch ein Spiel: Bierdeckel werfen. Es geht so: Der Raum wird zwei gleich große Hälften geteilt. Jede der beiden Gruppen bekommt gleich viele Bierdeckel. Diese werden im Raum verteilt. Der Schiedsrichter startet das Spiel, und jede Gruppe versucht nun, möglichst viele Bierdeckel in dien andere Hälfte des Spielfeldes zu verfrachten. Gewonnen hat, wer nach Spielende die wenigsten Bierdeckel in seiner Hälfte hat.

Dezember 2012

Auf! Nach Bethlehem! - Krippenspiel 2012

Kinder beim Singen
Kinder auf der Suche nach Bethlehem.
"Gibt es Bethlehem heute auch noch?"
Wenn ja, wo?
Typisch Kinder: Sie wollen alles wissen.
Das Beste: Sie machen sich auf den Weg.
Sie wollen finden.
Nur, wer sich aufmacht und sucht, findet auch.
Marianne Schauweckers Weihnachtsmusical wurde von Mariella Pieters aus dem Schwyzerdütsch ins Deutsche übertragen und von Angelika Giesecke ergänzt. Mariella Pieters, Bernd Bickelhaupt und 12 Kinder gaben ihr Bestes und boten eine rundum gelungene Aufführung mit vielen Liedern und überraschenden Dialogen.
In der weihnachtlich dekorierten Bürgerhalle erlebten die Besucher die Suche der Kinder mit. Unterwegs gewinnen sie neue Freunde, die ihnen weiterhelfen. Hirten, Kinder aus der Stadt, Menschen mit viel Lebenserfahrung und Weisheit zeigen den Kindern den Weg nach Bethlehem.
Gott läßt sich finden in der Weisheit, die Menschen im Laufe ihres Lebens gewinnen: Die Lehrerin, der Arzt, die Verkäuferin sind durch Liebe und Aufmerksamkeit weise geworden. Sie haben hier die Aufgabe der Weisen aus dem Morgenland übernommen: Sie bringen den Kindern ihre Erfahrungen als Geschenke. So weisen sie die Richtung nach Bethlehem zur Krippe mit dem Kind, das uns liebt und unsere Sehnsucht stillt.
Hier werden wir selbst liebevoll und weise. Bethlehem läßt sich finden in unserer Zeit in unserem Ort.
Mit viel Applaus und Zugabe-Rufen wurden die Darsteller reich belohnt.

Oktober 2012

Auf gutem Grund: Das Gleichnis vom Hausbau

Experiment auf dem Spielplatz
Experiment auf dem Spielplatz.
Kerze, Gesangbücher, Gästebuch, Klangschale. All diese Gegenstände kennen die Kinder. Bei unserem Oktober-Kindergottesdienst lagen dort drei neue Dinge. Die Jungs wußten gleich Bescheid: Eine Maurerkelle, eine Wasserwaage und ein Zollstock.
Wozu kann man das brauchen? Zu Reparaturen im Haus. Und natürlich, um ein Haus überhaupt neu zu bauen. Zuvor muß allerdings sehr vieles bedacht und überlegt werden. Etwa: Reicht das Geld? Ist ein Bauplan vorhanden? Wird die Baugenehmigung erteilt?
Ganz wichtig: Noch bevor der erste Stein vermauert wird, muß der Untergrund geprüft werden, damit ein dem Baugrund angemessenes Fundament gelegt werden kann. Unsere Untersuchung fing mit unserem Gemeindehaus an. Mit Bauplan und Zollstock haben wir im 1. Stock, im Erdgeschoß und im Keller die Wandstärken nachgemessen. Je weiter es nach unten geht, umso dicker werden die Mauern. Denn: Mit jedem Stockwerk wächst das Gewicht, und so müssen die Mauern dicker sein.
Auf dem Spielplatz prüften wir dann die Qualität von verschiedenen Böden. Wir stellten zwei Schüsseln auf den Tisch. In einer Schüssel befand sich ein Sandhügel, in der anderen ein Hügel aus großen Kieselsteinen. Darauf bauten wir jeweils einen "Melibokus-Turm" mit einer hohen Antenne (ein schmales mit Sand gefülltes Glas und einem Strohhalm). Danach wurde das Ganze "beregnet". "Sturm" und "Erdbeben" rüttelten an unseren Werken. Wie es die Kinder vermuteten: der Turm auf Fels hielt stand, der auf Sand fiel recht schnell um. Die Kinder kannten den Schiefen Turm von Pisa. Nun wußten sie, was mit ihm geschehen war, weil man den Untergrund nicht sorgfältig geprüft hatte.
Nach einem zünftigen Baustellen-Frühstück hörten wir, dass Jesus ein Gleichnis von Menschen erzählt, die ein Haus gebaut hatten (Matthäus 7, 24-27). Einer war sehr gründlich. Bevor er mit dem Hausbau anfing, prüfte er das Grundstück genau und baute sein Haus auf einen Felsen. Der andere war weniger genau und baute sein Haus einfach auf einen Sandhaufen.
Dann kamen Unwetter, Wind, Hagel, Platzregen. Das Haus auf Fels blieb intakt. Der Sandhügel wurde vom Wasser weggespült, so daß das Haus am Ende einfiel. Jesus fragt uns: Auf welches Fundament bauen wir unser Leben auf? Bauen wir auf Gott, oder verlassen wir uns auf was anderes?
Auf das Fundament kommt es an, sagt Jesus. Unwetter und schwere Zeiten gehören zu unserem Leben dazu. Aber wer auf Gott vertraut, hat das beste Fundament für sein Leben gelegt. Da gibt es so schnell keine Risse, auch wenn es rings um einen her mal heftig zugeht!

September 2012

Lobe den Herrn, meine Seele

Kinder mit Ferngläsern
Was ist denn das?
Kindergottesdienst mit dem Fernglas unterwegs.
"Gott sei Dank!" Gleich am Anfang bracht ein Kind mit diesem, sonst eher als "Stoßseufzer" gebrauchten Satz das Thema unseres Kindergottesdienstes auf den Punkt.
Unser Thema war die Schönheit und Weisheit der Schöpfung, wie sie zum Beispiel in Psalm 104 besungen wird.
Um dieser Weisheit auf die Spur zu kommen, haben wir uns auf eine höhere Ebene gestellt. Auf dem kleinen Turm am Gemeindehaus, der eigentlich zu unserer Notfall-Treppe gehört, sieht man einiges, was man sonst nicht sieht - gerade wenn man mit Ferngläsern nach interessanten Einzelheiten sucht. So spielten wir: "Ich sehe, was Du nicht siehst, und das ist mal rot und mal golden...". Es waren die leuchtend roten Äpfel im Gemeindegarten hinter der Bürgerhalle und die goldene Kugel unter dem Hahn auf dem Kirchturm - übrigens frisch vergoldet und in der Sonne glitzernd.
Von unserem hohen Standpunkt aus konnten wir die Dachflächen studieren und dort winzige Moose und sogar undichte Ziegel entdecken.
Anschließend haben wir dem Psalm auf verschiedene Weisen nachgespürt. Wir haben eine Phantasiereise erlebt und eine Körperübung gemacht, wo wir auf den Rücken unseres Partners die Einzelheiten des Psalmes mit Fingern eingezeichnet haben: Wolken, Regen, Fische, Bäume und kleine Menschen wie Du und ich.

29. April 2012

Dem Schatz auf der Spur - Kinderkirchentag in Birkenau

Sigrid mit Hirtenstab
Kinderkirchentag ist cool!
Sie waren einen ganzen Tag auf Schatzsuche und alle sind fündig geworden. Über 100 Kinder, die sich an dem Kinderkirchentag des Evangelischen Dekanats Bergstrasse in Birkenau beteiligten, haben die Perlen des Glaubens als ihren persönlichen Schatz entdeckt.
Das Perlenband, das Mitte der 90erJahre von einem Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche entwickelt wurde, besteht aus 18 Perlen. Jede hat eine besondere Bedeutung und steht für einen Gedanken oder ein Gebet. In verschiedenen Workshops liessen die Kinder das Motto des Kinderkirchentags lebendig werden. Sie waren "dem Schatz auf der Spur", hörten Geschichten, gestalteten Spiegel, fertigten Schatzkästchen an oder stellen Pralinen her. Dazu entwickelten die Fünf- bis Zwölfjährigen eigene Gedanken und Gebete zu den einzelnen Perlen.
Bei der Abschlussveranstaltung in der evangelischen Kirche von Birkenau stellten sich die Kinder zu einem grossen Perlenband auf, präsentierten mit grossem Selbstbewusstsein ihre Gedanken zu den Perlen und sprachen eigene kurze Gebete. Zur Perle der Gelassenheit fiel ihnen zum Beispiel der Gedanke ein, dass "wir uns nicht immer Sorgen machen müssen". Die Ich-Perle wurde mit dem Satz kommentiert: "Jeder von uns ist einzigartig".
Die Referentin für Kindergottesdienst im Evangelischen Dekanat, Beate Schuhmacher-Ries, hatte mit ihrem Team bewusst auf den spielerischen Umgang mit dem Perlenband gesetzt. "Kinder lieben das Spielerische und dadurch werden Glaubensfragen für sie in doppelter Hinsicht begreifbar", betonte die Referentin, die sich über die grosse Resonanz freute. Die Kinder kamen aus Affolterbach, Alsbach, Bensheim, Bickenbach, Birkenau, Fürth, Gronau-Zell, Hähnlein, Heppenheim, Ober-Beerbach, Mörlenbach, Reisen, Rimbach, Schwanheim, Siedelsbrunn, Viernheim und Zwingenberg.
Text und Bild: Berndt Biewendt, Öffentlichkeitsarbeit Dekanat Bergstrasse

März 2012

Steht auf für Gerechtigkeit!

Richter und Wittwe Kindergottesdienst in Malaysia
Die Wittwe und der ungerechte Richter "Selamat Datang" - Begrüssung in Malaysia
Weltgebetstag ist auch ein Thema im Kindergottesdienst. Und so machten wir uns auf den Weg nach Malaysia. Was gehört alles dazu zum Verreisen? Koffer packen! Also spielten wir das Spiel "Ich packe meinen Koffer und nehme mit...". War alles dabei, von Ferngläsern bis zu Dinosauriern.
Zum Fliegen braucht man ein Ticket. Also bastelten wir eines aus den Weltgebetstags-Postkarten und der Flagge von Malaysia. Und nach einer gründlichen Sicherheitsprüfung ging es los nach Malaysia.
Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, zwischen denen 500 km Meer liegt. Genau so groß sind die sozialen Unterschiede im Land. Hier die, denen es sehr gut geht (Malaysia ist das 15-reichste Land der Erde!), dort die, denen es an allem fehlt. Auch das sahen wir. Aber Malaysia ist auch wunderschön - unglaublich viele Arten von Pflanzen und Tieren gibt es dort.
Dennoch fragten wir uns: Ist das gerecht, dass die einen fast alles, und die anderen fast nichts haben? Ist es nicht - und muß auch nicht so bleiben. Man muß nur am Ball bleiben. Davon erzählt Jesu Gleichnis vom Richter und der armen Wittwe.
Eine arme Witwe hatte ein Problem. Jemand wollte ihr das wenige, das sie noch hatte, auch noch wegnehmen. Sie ging zum Richter - aber der dachte nicht daran, sich darum zu kümmern, und wimmelte die Witwe immer wieder ab. Aber die ließ nicht locker! Jeden Tag wieder wartete sie auf den Richter, bis der schließlich doch der Witwe zum Recht verhalf. Diese Geschichte spielten wir mit kleinen Papierfiguren nach.
Genau so sollen wir es auch machen, zum Beispiel beim Beten. Nicht locker lassen, Gott immer wieder neu bitten.

Februar 2012

Gemeinsam sind wir stark.

Wer krank ist, ist froh, wenn er gute Freunde hat. Wer sehr krank ist, braucht um so bessere Freunde. Nur gemeinsam sind wir stark, und können etwas bewegen.
Um diese sehr gute - und erfinderische - Gemeinschaft ging es in unserem Februar-Kindergottesdienst. Thema war die Heilung des Gelähmten (Matthäus 9, 1-8).
Stellt euch vor, ihr seid so krank, daß ihr nicht mehr vom Bett aufstehen könnt. Alle Ärzte haben nichts gefunden, wie soll es jetzt weitergehen? Nur gut, daß der Gelähmte in unserer Geschichte vier gute Freunde hat. Sie wissen, daß Jesus in die Stadt kommt. Sie vertrauen ihm, und wollen ihren kranken Freund zu ihm bringen.
Als sie in die Nähe des Hauses kommen, in dem Jesus ist, kommen sie nicht mehr weiter. Soviele Leute sind schon da, kein durchkommen mehr. Da haben sie eine Idee: Sie klettern samt der Trage auf das Dach, decken an einer Stelle vorsichtig die Ziegel ab, und lassen die Trage mit ihrem kranken Freund herunter, genau vor die Füße von Jesus. Jesus gefällt es, wie sich die vier für ihren Freund einsetzen, und er heilt ihn.
Die Geschichte spielten wir mit Playmobil-Figuren nach. Und der Geheilte hat alle zu Tee und Kuchen eingeladen. Weil alle aufeinander gehört und gut zusammen gearbeitet haben, konnte der Freund wieder ganz gesund werden.

November und Dezember 2011

Auweia - Engel vom Kurs abgekommen! Krippenspiel und Musical 2011

Vom Kurs abgekommen - Wo geht's lang?
Vom Kurs abgekommen - Wo geht's lang?
Im November und Dezember haben wir uns wieder intensiv auf das Krippenspiel - Musical am Heiligen Abend vorbereitet.
In unserem Krippenspiel unterläuft den Engeln, die eigentlich zu den Hirten sollen, allerdings ein Fehler. Sie haben sich verflogen! Zum Glück waren sie aber nicht ganz falsch, denn sie landeten genau in der Herberge, in der auch Maria und Josef gerade noch im Stall untergekommen sind.
So stehen die Engel mitten in dem Zimmer, in dem die Kinder der Wirtsleute gerade schlafen. Die Engel bemerken ihren Irrtum, unterhalten sich etwas zu laut, und schon werden die Kinder wach.
Eigentlich wollten die Engel zu den Ärmsten der Armen, um ihnen die Frohe Botschaft zu bringen. Die Kinder geben den Engeln den entscheidenden Tip: Draußen, am Rande der Stadt sind die Ärmsten der Armen, die Hirten, zu finden. Die Kinder werden neugierig und machen sich auch auf den Weg.
Zum Schluß treffen sich Hirten und Kinder an der Krippe. Als sie Jesus mit Maria und Josef sehen, verstehen sie: In Jesus ist Gott Mensch geworden, für die Ärmsten der Armen. Jesus kommt gerade zu denen, nach deren Meinung sonst nur selten gefragt wird.
Die Proben und das Singen hat allen sehr viel Freude gemacht. Wir wurden wieder reichlich mit Applaus belohnt. Und das gleich zwei mal, denn ein paar Tage vor Weihnachten führten wir das Stück im Seniorenheim St. Josef in Darmstadt auf. Schön war, dass Saskia und Mariella ihre Harfen mitgebracht hatten. Himmlisch!
Danke an alle, die mitgemacht und mitgeholfen haben!

Oktober 2011

Erntedank - Das Fest der Früchte

Beim Pflücken von Äpfeln Für starke Jungs existieren keine Hindernisse! Auf dem Rückweg am Dorfblick
Beim Pflücken von Äpfeln Starke Jungs überwinden alle Hindernisse Am "Dorfblick"
An Erntedank geht es um Früchte. Die Felder und Gärten sind zum grossen Teil abgeerntet, und es ist die Zeit, auch an Gott zu denken. Vieles kann jemand, der ein Feld oder im Garten etwas anpflanzt, selbst machen: Pflügen, Samen steuen, düngen, in einem kleinen Garten auch wässern. Aber eben nicht alles. Daß die Sonne scheint, und die richtigen Temperaturen herrschen, das können wir Menschen nicht machen. Dafür ist Gott zuständig, und wir danken ihm dafür. Deswegen wird der Altar für den Gottesdienst zu Erntedank auch besonders geschmückt. Viele Menschen geben dazu etwas von ihren Früchten ab.
Aber nicht irgendwelche Früchte! Die sind handverlesen, das Beste vom Besten muß es da schon sein. Die schönsten Äpfel sind für das Erntedank-Fest gerade mal gut genug.
Auch wir vom Kindergottesdienst wollten da nicht zurückstehen. Wir machten uns auf zu Sigrids Wiese, und pflückten dort Äpfel direkt vom Baum, und suchten noch nach Walnüssen.
Früchte wachsen aber nicht nur an den Bäumen oder in der Erde. Sie wachsen auch in uns selbst, in unseren Köpfen und Seelen. Im Brief an die Galater schreibt Paulus von solchen Früchten:
"Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit." (Galater 5, 22+23). Auch diese "Früchte" wollen gepflanzt und gepflegt werden, was nicht immer leicht ist. Aber auch hier hilft Gott, wenn wir ihn darum bitten.

September 2011

"Halt! Jetzt ist Schluß" - Der Turmbau zu Babel

Kindergottesdienst beim Turmbau Modell von Stadtanlage und Turm von Babylon 600 v. Chr
Beim Turmbau mit Bierdeckeln etc.. Modell von Stadtanlage und Turm von Babylon 600 v. Chr.
In unserem September-Kindergottesdienst betrachteten wir einige Verkehrsschilder. Wenn man zum Beispiel an ein "STOP"-Schild, kommt, muß man anhalten! Man darf erst weiterfahren, wenn die Straße frei ist. Das Schild verhindert Unfälle, wenn es beachtet wird. Viele Menschen mögen solche STOP-Schilder aber nicht...
...das war schon in der Zeit des Alten Testaments so. Die Menschen in Babylon wollten ihren Göttern besonders nahe sein und bauten ihre Tempel auf Türmen. Übrigens wurden schon einige Tempel-Türme, "Zikkurate," aus dem Wüstensand ausgegraben. Einige wurden sogar wieder ganz aufgebaut.
Die Babylonier wurden übermütig und wollten einen Turm bis in den Himmel bauen, um mit ihren Göttern auf "Augenhöhe" und damit der Göttern gleich zu sein. Doch dann setzt Gott eine Art "STOP"-Schild: Was passiert, wenn Menschen sich für allmächtig, supertoll und "göttlich" halten? Das geht das immer schief! Sie respektieren sich nicht mehr und tun einander weh. Daher sorgte Gott dafür, daß sich die Babylonier nicht mehr verstanden. Die Bauarbeiter verstanden den Architekten nicht mehr und umgekehrt. Weil keiner mehr wußte, was zu tun ist, wurde ihr Turm wurde nie fertig.
Nach unserem Baustellen-Frühstück bauten wir auch Türme. Mit Bierdeckeln und Bauklötzen war es gar nicht so leicht, einen hohen Turm zu bauen! Gerade, wenn man zu zweit oder dritt arbeitet, muß man sich sehr gut verstehen, sonst fällt alles wieder in sich zusammen!

Juni 2011

Pfingsten - Die Kirche hat Geburtstag

Kinder mit Flamme der Erleuchtung
Ein Licht ist uns aufgegangen.
Geburtstag. Jeder hat im Laufe des Jahres einmal Geburtstag. In unserer Gruppe stellte sich heraus, dass ziemlich viele im Oktober Geburtstag haben. Ausserdem gibt es rund um unsere Geburt eine Geschichte zu erzählen.
Auch die Kirche als Gemeinschaft von Menschen, die Jesus und Gott vertrauen, hat einen Geburtstag. Und eine Geschichte gibt es auch zu erzählen, sie steht in der Apostelgeschichte. Nachdem Jesus wieder zu seinem Vater in den Himmel zurückgegangen war, waren seine Freunde sehr traurig. Denn sie sahen ihn nicht mehr, und sie vermissten sehr. Wenn es irgendwas gab, wusste er immer Rat. Das letzte, was er ihnen sagte war, dass sie warten sollten. Aber auf was? Dann die Angst, daß auch sie von der Polizei abgeholt würden, wie Jesus. Sie machten sie Fenster und Türen zu, und blieben im Haus. Während draußen die Sonne lachte. Dann merkten sie, dass sich etwas änderte. Sie merkten, dass Jesus bei ihnen war - in ihren Gedanken und Gefühlen. Da flogen alle Fenster und Türen auf, ein neuer Wind wehte durch das Haus und durch ihre Köpfe. Nun hielt es sie nicht länger im muffigen Zimmer. Sie gingen hinaus, und erzählten von den Dingen, die sie mit Jesus erlebt hatten, und dass er immer noch lebt.
Den Freunden Jesu war ein Licht aufgegangen! Ja, wahre Feuerflammen erschienen ihnen. Wir würden Sagen: Ein ganzer Kronleuchter ging ihnen auf. Comic-Zeichner platzieren eine Glühbirne über den "Erleuchteten". Bei uns bekam jeder eine kleine Papierflamme als Zeichen des Heiligen Geistes. Bald entstand die erste Gemeinde und die Kirche feierte ihren ersten Geburtstag. Eine Torte mit 2000 Kerzen wäre viel zu groß gewesen. Die von Marens Mutter gebackenen Muffins mundeten um so mehr.

Mai 2011

"Neige deine Ohren zu mir" - die Psalmen.

Der gute Hirte
Bilder vom guten Hirten mit einem Lamm auf dem Rücken
Ziemlich in der Mitte der Bibel ist ein besonderes Buch. Die "Psalmen".
Es handelt sich dabei um Gedichte, die in Israel oft auch als Lied gesungen wurden. Viele Psalmen werden auch heute gesungen.
In vielen Psalmen geht es um Gefühle, die Menschen haben. Zuerst habe wir überlegt, welche Gefühle es gibt. Freude, Trauer, Wut, aber auch Geborgenheit. Von der Geborgenheit handelt der Psalm 23:
"Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln".
Diesen sehr bekannten Psalm haben wir einmal analysiert. Zum Beispiel, wieso der Stecken und Stab ein Schaaf oder Lamm trösten soll. Wenn es dunkel ist, so kann der Hirte mit seinem Hirtenstab auf den Boden klopfen. Die Schaafe hören das, und wissen so genau, wo der Rest der Herde ist.
Während wir den Psalm "auseinandergenommen" haben, malten wir auch ein Bild vom guten Hirten, nämlich Jesus, der uns sucht wenn wir verloren gegangen sind, und sich immer finden läßt, wenn man nur auf seine Klopfzeichen achtet.

April 2011

Was Kinder (und Erwachsene) brauchen, um groß und stark zu werden:
Das Heilige Abendmahl.

Festtisch im Kindergottesdient KiGo-Tuch
Unser festlich gedeckter Tisch Kigo-Tuch
Im April ging es um ein ganz besonderes Fest, das Jesus mit seinen Freunden feiern wollte. Es sollte deswegen etwas besonderes werden, weil es das letzte mal sein würde. Das wusste Jesus schon genau. Also schickte er Johannes und Petrus los, um alles vorzubereiten.
Wir machten uns auch so unsere Gedanken. Was brauchen wir, wenn wir ein besonderes Fest feiern wollen? Essen und Trinken an einem nackten Tisch? Nein! Da muß etwas drauf. So machten wir uns daran, ein Tischtuch zu verzieren. Wir haben schon ein KiGo-Tuch, aber da ist noch Platz drauf. Und so bemalten wir es noch mit schönen Dingen, die uns einfielen. Auch Kerzen machen sich gut auf unserem Festtisch. Und damit die etwas schöner werden, beklebten wir sie noch mit Zierwachs. Währdendessen backte etwas Brot im Ofen, und auch die Kelche mit Saft wurden vorbereitet.
Danach ging es zum Fest. So wie Jesus es machte, als er sagte daß er für uns Brot und Saft ist, etwas, das uns immer wieder neu Kraft gibt. Egal, was passiert, Jesus ist für uns da, und gibt uns immer wieder neu Kraft. An einem schön gedeckten Tisch beteten, aßen und tranken wir gemeinsam.

März 2011

Wir machen eine Schiffsreise und erkunden Chile

Schiffsreise nach Chile
Auf der Fahrt entlang der chilenischen Küste
Der März-Kindergottesdienst führte uns weit weg - nach Chile! Aus diesem südamerikanischen Land stammte dieses Jahr die Liturgie für den Weltgebetstag, der am Tag zuvor war. Uns so entschlossen wir uns, Chile einmal genauer zu betrachten.
Chile ist ein faszinierendes Land. Über 4000 Km lang, hat es alles zu bieten: Wüsten, in denen es am Tag brüllend heiß und nachts sehr kalt ist. Hier, in der Atacama-Wüste ist die Luft sehr klar, so daß der Sternenhimmel besonders gut zu sehen ist. Es gibt viele Sternwarten hier. In der Wüste gibt es auch viele Bodenschätze, zum Beispiel Kupfer, aus dem man Stromkabel macht.
Unser nächster Hafen war Santiago de Chile, die Hauptstadt von Chile. Erstaunt waren die Kinder, daß die Schulkinder in Chile Schuluniformen tragen. Da es an Bord unseres Schiffes nur Zwieback gibt, entschlossen wir uns, in Santiago frische Brötchen (gerade aus dem Ofen!) mit Nuß-Nougat-Chreme zu essen, denn so eine Schiffsreise macht hungrig.
Frisch gestärkt begaben wir uns zu den Anden, einen Gebirgszug, der ganz Südamerika durchzieht. Hier gibt es genug Wasser, hier wächst fast alles, und es sieht aus, beinahe wie bei uns.
Weiter ging es in den Süden, wo es noch kälter ist, nach Patagonien. Hier leben die Ureinwohner Chiles, die Mapuche-Indianer. Und noch andere Bewohner sahen wir. Die immer korrekt im Frack angezogenen Pinguine.
Zum Schluß ging es noch auf die Osterinseln, die so heißen, weil sie an Ostern entdeckt wurden. Die Osterinseln liegen sehr weit von Chile entfernt, 4000 Km. Dort sahen wir besondere Kunstwerke, die "Moais", das sind große Steinfiguren die auf das Meer hinaus blicken. Die Bewohner der Osterinsel nennen ihr Land auch "Rapa Niu", das heißt "Nabel der Welt".
Auf Chile paßt sehr gut ein Text aus der Bibel, 5. Mose 8,7-11. Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.
So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst.
Mit leeren Händen sind wir nicht zurück gekommen. An jeder Station gab es ein Souvenier: Einen Leuchtstern, eine Apfel, ein Pinguin-Bild und einen Stein als Erinnerung an die Moais auf den Osterinseln.

Februar 2011

Unter die Räuber gefallen - Der barmherzige Samariter

Die Räuber in Aktion - Bernd wird überfallen Knetfiguren basteln
Unter die Räuber gefallen Beim basteln von Knetfiguren
Unser Februar-Kindergottesdienst begann ungewöhnlich. Jede Menge Erste-Hilfe Material lag auf dem Tisch. Ist bei uns etwa ein Unfall passiert? Zwei Puppen klärten uns auf. Eine mit verbundenem Kopf und Pflastern auf den Knieen. Sie erzählte uns eine fast unglaubliche Geschichte: Auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho ausgeraubt und halbtot liegen gelassen! Und dann das: Gleich zwei Leute, ein Priester und ein Levit, die eigentlich von Berufs wegen hätten helfen sollen, gingen vorbei.
Erst der dritte, ein Samariter, jemand, der sonst wegen seiner Religon gemieden wurde, hat geholfen. Er versorgte die Wunden, brachte den schwer Verletzten in ein Gasthaus und übernahm sogar alle Kosten!
Die Geschichte vom barmherzigen Samariter ist die Antwort von Jesus auf die Frage eines Schriftgelehrten: "Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?" fragte er zuerst. "Du sollst den Herren, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie die selbst". Auf die Gegenfrage "Wer ist denn mein Nächster?" erzählt Jesus diese Geschichte. Sein Auftrag an den Schriftgelehrten - und uns: "So geh hin und tue desgleichen". (Lukas 10, 25 -37)
Wie es ist, "unter die Räuber zu fallen" erfuhr Bernd am eigenen Leib. Wenn alle Kinder sich zusammentun, hilft alle Gegenwehr nichts. Zum Schluß lag er am Boden, überwältigt, fix und alle. Zum Glück kam auch bei uns noch ein barmherziger Samariter vorbei, um den Verwundeten mithilfe mehrerer Esel ins Gasthaus zu bringen. Die Kinder übernahmen nacheinander mehrere Rollen: Räuber, neugierige Löwen, Esel, und Gäste im Gasthaus.
Zum Schluß machten wir aus Knetmasse noch kleine Figuren, und stellten die Geschichte an unserer kleinen Wüste nach. Ein kleines Stück Israel, das wir im Kindergottesdienst - Raum aus Sand und anderen Dingen vor einiger Zeit gebastelt haben. Von Jerusalem in der Mitte, das wie in der Wirklichkeit auch auf einem Berg liegt, hinab nach Jericho.

November und Dezember 2010

Weihnachten

Die Hirten begegnen Josef Schlußapplaus
Die Hirten treffen Josef vor dem Stall Am Ende gibt es langen Applaus
Wie ist das gewesen, als Jesus zur Welt kam, als Gott Kind wurde, und in unsere Welt kam?
Im Weihnachtsmusical haben die Kindergottesdienst-Kinder mit dem Ehepaar Rohde, Bernd Bickelhaupt und Mariella Pieters gezeigt und gesungen, daß Jesus unerkannt, aber nicht unangekündigt in die Welt kam.
Simeon, der Seher und Johannes, der Täufer kündigten Jesus den Menschen an. Danach kam ein Engel zu Maria und kündigte ihr an, daß sie ein Kind bekommen wird. Bei der Herbergssuche wurden Maria und Josef zwei mal ziemlich unfreundlich abgefertigt, ehe der dritte Wirt schließlich ein Plätzchen in seinem Stall findet. Die Hirten stehen für die Menschen, um die sich normalerweise keiner kümmert. Sie erfahren Neuigkeiten in der Regel als letzte. Gerade sie wurden von den Engeln aus erster Hand informiert. Sie ließen alles stehen und liegen, suchten und fanden Jesus, Maria und Josef. Nicht lange danach kamen die drei Könige, die ihrem Stern folgten und das Christuskind abseits der Paläste fanden. Ganz am Ende erschien Simeon noch einmal, um Gott zu danken weil er den Heiland sehen durfte. So wie Gott es ihm versprochen hatte. Am Ende gab es langen Applaus für unser Musical.
Viele haben mitgeholfen, die Bürgerhalle weihnachtlich zu schmücken. Die Proben haben viel Spaß gemacht. Talente wurden weiter entwickelt und neue Fähigkeiten entdeckt.

Oktober 2010

Erntedank

Kindergottesdienst in der Kirche
Nach getaner Arbeit in der Kirche
Erntedank. Neben vielen anderen Sachen gibt es auch Äpfel. Beim Schmuck der Kirche für den Erntedank-Gottesdienst dürfen Äpfel nicht fehlen. Um Äpfel ging es im Kindergottesdienst im Oktober.
Alle Äpfel sind gleich. Wenigstens riechen sie gleich, und schmecken auch, zumindest, wenn sie vom selben Baum sind. Oder? Beim genaueren Hinsehen stellten wir fest, daß selbst Äpfel, die vom gleichen Baum stammen, nicht zu 100% identisch sind. Der eine ist etwas größer als der andere, ein anderer hat ein paar Flecken, und bei noch einem anderen ist sogar der Wurm drinn!
Genau so unterschiedlich sind wir Menschen. Und Gott hat alle lieb, egal wie wir sind, und egal, ob bei uns irgendwo "der Wurm drinn ist".
In der Pause gab es natürlich Äpfel - frisch und saftig von Ober-Beerbacher Bäumen. Interessant auch das Geräusch, wenn man in einen frischen Apfel beißt.
Danach gingen wir in die Kirche, und füllten einen Korb mit Äpfeln, der dann auf den Altar kam.

12. September 2010

Eindrücke vom Kinderkirchentag in Gronau

Sigrid mit Hirtenstab Bürstenpuppen im Entstehen
Hirtin Sigrid mit Hirtenstab Voll konzentriert bei der Arbeit
Schluss-Segen mit duftendem Öl Leonie Lauer mit ihrer Bürstenpuppe
Segen mit Salböl - wie bei David Leonie mit ihrer Bürstenpuppe
Am Sonntag, dem 12. September waren wir zu acht auf dem Dekanats-Kinder-Kirchentag in Gronau. Alle Kinder kennen den kleinen David, der den Riesen Goliath mit einer Steinschleuder besiegt. Dass er ein besonderer Junge war, bemerkte er bereits, als er entdeckte, wie sehr Gott ihn lieb hatte.
David lebte vor ca. 3.000 Jahren mit seiner Familie in der Stadt Bethlehem. Er war der kleinste der Familie, er liebte das Leben in der freien Natur und den Geruch der Tiere. Er versorgte seine Schafe und Lämmer gerne mit dem, was sie brauchten. Er wurde zu einem guten Hirten. Und er lernte Harfe zu spielen, dazu singen, und er dichtete gerne. Viele der Psalmen stammen von ihm. Blättert mal in der Bibel durch das Buch der Psalmen und achtet darauf, wie oft dort steht "Ein Psalm Davids".
"David - ein cooler Held" ist der Titel des Musicals, das von den Rimbacher Kirchenspatzen aufgeführt wurde. Davids Geschichte wurde gespielt und gesungen. Die Gleichung "Groß + Stark + freches Mundwerk = immer gewinnen" geht nicht immer auf. Das war spätestens klar, als der große Goliath umfiel. Das war der Höhepunkt des Gottesdienstes zum Beginn des Dekanats-Kinder-Kirchentages.
In den Workshops wurde Kontakt zu anderen Kindern geknüpft, und über Dinge gesprochen, die David sicher auch beschäftigten. Er wird sich gefragt haben, wie das weitergehen wird, nachdem er von Samuel zum König gesalbt wurde. Und vor der Begegnung mit Goliath hatte er wahrscheinlich auch Angst. Zumindest etwas. In den Workshops folgten wir Davids Spuren. Es wurde Brot gebacken wie es bei David gemacht wurde, mit den passenden Gewürzen. In anderen Workshops wurden Schuhe, Hirtentaschen, Stäbe und Kleidung hergestellt. Weil David auch ein guter Musiker war, wurden auch Rasseln und Panflöten gemacht. Und dass es gar nicht so leicht ist, mit einer Steinschleuder (bzw. Gummiring und Papier) ein Ziel zu treffen, diese Erfahrung konnte in einem anderen Workshop gemacht werden.
Im Workshop, den Sigrid Plößer und Gerharde von Burstin aus Jugenheim leiteten wurden Bürstenpuppen gemacht - von Figuren, die in der Geschichte Davids vorkommen (Gott, David...) oder vorkommen könnten (z.B. Hirtinnen oder eine vornehme Dame, die am selben Abend noch ins Theater wollte...)
Zum Schluß gab es noch einen besonderen Segen: Jede und jeder wurde im Abschluß- Gottesdienst mit duftendem Öl gesalbt und gesegnet, so wie David von Samuel zum König gesalbt wurde.

September 2010

David und Goliath

Wie David in voller Rüstung - unbeweglich!
Wie David in voller Rüstung - unbeweglich!
David und Goliath. Wie schaffte es David, den viel größeren, stärkeren und, was den Waffengebrauch angeht, auch besser geschulten Goliath zu überwinden? In dem er mit Gott seinen eigenen Weg fand, die Talente nutzte, die Gott ihm gab. Und in dem er sich daran erinnerte, dass Gott ihn lieb hat, ihn schützt.
Doch der Reihe nach. Die Bibel verrät uns nicht, wie alt David war, als er gegen Goliath kämpfte. Jedenfalls war er noch nicht erwachsen, also deutlich kleiner als ein erwachsener Mann. Dafür verrät sie uns seine Haarfarbe: Rotblond.
Der kleine David - jüngster und kleinster von sieben Brüdern war ein erfahrener Hirte. Er hat schon so manches Schaf sich von Löwen und Bären zurückgeholt. Bei diesen Kämpfen mit den Raubtieren merkte David, daß Gott ihn beschützt, und er ihm vertrauen kann.
Eines Tages brach ein neuer Krieg mit den Philistern aus. Auch Davids Brüder zogen mit in den Krieg. Auf zwei Bergen, durch ein Tal getrennt lagen sich Israeliten und Philister gegenüber. Und der größte der Philister, Goliath, forderte einen der Israeliten auf, gegen ihn zu kämpfen. 40 Tage lang, morgens und nachmittags, aber keiner traute sich.
Da wurde David von seinem Vater zu den Brüdern geschickt, um nach ihnen zu sehen und ihnen etwas zu Essen mitzubringen. Er bekam mit, wie Goliath die Israeliten und - schlimmer noch - Gott beleidigte. Er ging zu König Saul, und nach einigem Zögern erlaubte der König ihm, gegen Goliath zu kämpfen. Dazu zog man ihm die Rüstung an: Brustpanzer, Beinschienen, Helm... eine richtige Ritterrüstung. David merkte sehr schnell, daß das nichts für ihn war. Zu schwer. Zu unbeweglich war er darin. Er erkannte, daß er seine eigene Methode anwenden musste. Die, mit der er bei den Raubtieren die Schafe gerettet hatte. Er nutzte seine Beweglichkeit und seine Geschicklichkeit mit der Steinschleuder. Und er vertraute auf Gott. So schaffte er es, Goliath mit seiner Steinschleuder am Kopf zu treffen und ihn zu besiegen.
Wie das ist, in zu großer und zu schwerer Kleidung zu sein, probierten wir hinterher aus. Zwei dicke Jacken, Mütze, Schal und auf Laufdosen sollten die Kinder versuchen, den Riesen Goliath einzufangen. Was erst gelang, als die "Rüstung" wieder abgelegt war.

Juni 2010

WM 2010 - Die Weltauswahl Gottes ist kunterbunt!

An der Elisabethen-Ruhe Hohe Bälle fangen Torwart-Suche
Aufwärm-Training an der Elisabethen-Ruhe Hohe Bälle fangen Flache Bälle fangen (auch nicht einfacher...)
Im Juni fand in Südafrika die Fussball-Weltmeisterschaft statt. Jedes Land schickt seine Mannschaft in den Wettbewerb. Wie werden die Spieler ausgesucht? Ganz logisch - nur die Besten der Besten von den Besten kommen in die National- Mannschaft! Wie stellt Gott seine Mannschaft zusammen? Interessanterweise wendet er ganz andere Kriterien an als ein Fussball-Nationaltrainer. Seine Mannschaft ist kunterbunt. Und jeder Spieler ist ihm recht, für jeden hat er eine Aufgabe. Wichtig beim Fussball und in der Gemeinde ist: Wir müssen ein Team sein, einander annehmen, gut zusammen spielen. Sonst wird das nichts mit dem Pokal!
Im "praktischen" Teil wurde ein Fussball gemacht, so wie es die Kinder in Südafrika auch machen. Sie haben nicht immer das Geld für einen "richtigen" Fussball. Mit Stoffresten bastelten wir einen Ball, den wir mitnahmen an die Elisabethen-Ruhe. Dieser Platz ist einer Gemeindeschwester namens Elisabeth gewidmet. Was hat Schwester Elisabeth mit Gottes Team zu tun? In den Jahren vor dem 2. Weltkrieg spielte sie auch in Gottes Mannschaft. Sie besuchte kranke Menschen und versorgte sie. An dieser Stelle ruhte sie sich gerne aus. Aus Dankbarkeit stellte man für sie dort diesen Gedenk-Stein auf.
Nach der Pause und Aufwärmen an der Elisabethen-Ruhe ging es los: Hohe Bälle fangen, flache Bälle fangen. Wichtig: Die Spielregeln kennen und beachten. Sonst gibt es gelbe und rote Karten!

Mai 2010

Eine unglaubliche Geschichte: Ostern!

Pappteller zum drehen
Ruckzuck ändern sich die Emotionen
Unglaublich wie schnell das geht!
Im Mai feierte der Kindergottesdienst Ostern nach. Wir sind der Frage nachgegangen, was die Jünger wohl nach Karfreitag machten, nachdem sie miterleben mussten wie Jesus starb und begraben wurde.
Ein Wechselbad der Gefühle gab es, als Maria Magdalena mit anderen Frauen am Ostermorgen vom Friedhof kamen und erzählte, das Grab wäre leer, Engel wären dort, und Jesus selbst sei auch alles andere als Tot, sondern Quicklebendig!
Für das Wechselspiel der Gefühle bastelten wir aus Papptellern Schilder, die sich der jeweiligen Situation anpassen. Traurig oder auch froh, je nach dem.

März 2010

Der "treue" Petrus

Petrus schleicht in den Palast
Petrus schleicht Jesus hinterher - Pantomimische Darstellung.
Der treue Petrus, seine Geschichte behandelten wir am 6. März.
"Ihr werdet alle Ärgernis an mir nehmen" sagte Jesus zu seinen Freunden, den Jüngern. Die versicherten Jesus aber, dass sie immer zu ihm halten werden, egal was passiert. Besonders Petrus nahm den Mund voll. "Und wenn sie alle Ärgernis nehmen, so doch ich nicht!" (Markus 14,29-72)
Jesus ist ein unglaublich guter Menschenkenner! Er sagte zu Petrus: "Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen". Petrus redete noch weiter: "Auch wenn ich mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen!"
Das gleiche sagten die andern Jünger auch. Kurz danach wurde Jesus von den Legionären verhaftet, und Petrus folgte Jesus heimlich in den Palast. Einerseits wollte er wissen, was man mit Jesus anstellt, andererseits traute er sich aber auch nicht, sich zu ihm zu bekennen. Petrus hielt sich lange im Hof des Palastes auf. Dann wurde er erkannt! "Du warst doch auch bei diesem Jesus!?" Petrus stritt das ab - drei mal. Denn er hatte Angst, wie Jesus geschlagen und getötet zu werden.
Wir spielten die Geschichte nach. Wir unterhielten uns über das Thema "Freundschaft" und "Treue". Wie schwierig es mitunter ist, treu zu sein, und wie es ist, wenn Freunde einen im Stich lassen. Wie schön es ist, wenn Freunde zu einem halten, wenn es einem schlecht geht! So ein Freund, der in allen Lebenslagen zu mir hält, ist Gott. Probiere es selbst aus!

Februar 2010

"Gott sei Dank, gibt es den Sonntag!"

Gott sei Dank, gibt es den Sonntag! Ein Tag in der Woche, wo es keine Verpflichtungen und Termine hat wie sonst, oder wenigstens deutlich weniger als sonst. Im Kindergottesdienst haben wir darüber gesprochen, wie ein Sonntag bei jedem von uns aussieht. Für viele gehört das gemeinsame, nicht zu frühe Frühstück dazu, aber auch der Besuch des Gottesdienstes.
Der Sonntag als Ruhetag ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen. In den Zehn Geboten, die Moses von Gott am Berg Sinai (auch Berg Horeb genannt) bekam, ist der "Sabbat" als Ruhetag festgelegt, denn auch Gott arbeitete nicht ununterbrochen. Auch Gott ruhte sich am siebten Tag der Woche aus, und weil er die Menschen liebt, sollen auch sie die Möglichkeit haben an einem Tag der Woche auszuruhen.
Der Sabbat ist in unserem Kalender der Samstag, den die Juden als wöchentlichen Festtag feiern.
Wir Christen dagegen feiern den Sonntag, denn an diesem ersten Tag in der Woche ist Christus auferstanden.
Gott sei Dank, gibt es den Sonntag, den Gott uns schenkt weil er uns lieb hat - und in unserer krativen Phase kam uns die Idee, Herzen aus Papier zu basteln und sie bunt zu bemalen.

November und Dezember 2009

Der große Traum des kleinen Baumes

Der große Traum des kleinen Baumes
Der große Traum des kleinen Baumes
Ab November stand unser Kindegottesdienst unter einem besonders guten Stern: Dem Stern von Bethlehem, denn wir widmeten uns der Geburt von Jesus. Aber nicht nur! Es ging auch um Träume.
"Der große Traum des kleinen Baumes", das war der Titel unseres Stückes, das wir in der Christmette aufführten. Ein kleiner Baum hat einen großen Traum. Er möchte, wenn er einmal ein großer Baum geworden ist eine Schatztruhe sein für den Schatz eines großen Königs und in dessen Palast stehen.
Wie groß ist seine Enttäuschung, als aus seinem Holz nur eine Futterkrippe gemacht wird! Lange dauert es, aber am Ende wird er doch noch einen Schatz in sich tragen: Das neugeborene Jesuskind, den größten Schatz!
Wir probten sehr gründlich, und so waren die Gottesdienstbesucher, die am Heiligen Abend in die große Bürgerhalle begeistert von den Liedern und Texten.

Oktober 2009

Wir sammeln für Erntedank

Anfang Oktober widmeten wir und dem Erntedank-Fest. Wir unterstützen die Konfirmanden beim Sammeln der Erndedank-Gaben, und suchten uns dafür Ober-Beerbachs längste Straße aus, die Ernsthöfer Straße die immerhin bis zur Hausnummer 78 geht! Vieles von dem, was uns mitgegeben wurde fand sich später im geschmückten Altarraum wieder beim Familiengottesdienst.

September 2009

Jeder ist ein Stein am Tempel Gottes

Mauern. Ohne sie steht kein Haus, ob groß ob klein. Wichtig ist auch der Stein, auf dem alles ruht, der Grundstein. Wenn wir uns eine Mauer betrachten, so stellen wir fest, daß die Steine ganz verschieden aussehen können. Es gibt große, kleine, runde und eckige...
In seinem ersten Brief, 2,1-10 schreibt Petrus auch von Steinen. Er stellt sich die Gemeinde als ein Haus, einen Tempel vor. Wir, die in der Gemeinde sind, sind im Mauerwerk dieses Tempels, der Kirche die lebendigen Steine. Jeder so wie er ist.
Wir haben uns Steine zusammengesucht und eine Mauer gebaut. Zwei Dinge stellten wir fest:
   1. Wenn ein Stein fehlt, ist eine Mauer geschwächt. Sie hält nicht mehr. Deswegen ist jeder wichtig.
   2. Es ist wichtig, auf welchem Fundament, "Eckstein" die Mauer ruht.
Unser Fundament ist Christus. Er ist ein Fundament, das andere für "unbrauchbar" halten, jedoch in Wirklichkeit das beste Fundament ist, das es gibt.
Unser "Eckstein" wurde übrigens von Yannis entdeckt. Er fand einen Stein, der von zwei Quarzadern durchzogen wurde. Sie ergaben ein Kreuz, und diesen Stein nahmen wir als Eckstein, als Fundament für unsere Mauer.

Juli 2009

Morgen, Mittag, Abend - Beten ist zu jeder Zeit gut

Tageszeiten bildlich darstellen
Wie sieht für Dich der Morgen aus?
Morgen... Mittag... Abend. Ein Tag. Zu jeder Tageszeit tut es gut, zu beten und daran zu denken, wie Gott alles machte und es erhält. Wir haben uns darüber unterhalten, wie die Tageszeiten so bei jedem von uns so sind. Fast immer gibt es Rituale, feste Abläufe so dass nichts vergessen wird. Bei manchen gehört dazu auch das Gebet am Morgen, Mittag und Abend. An was wird da gedacht?
Morgen: Die Erinnerung an den ersten Schöpfungstag, als Gott aus dem nichts die Erde schuf.
Mittag: Die Erinnerung daran, daß Gott uns mit allem was wir brauchen versorgt.
Abend: Die Erinnerung daran, daß Jesus uns begleitet, auch wenn der Tag zuende geht.
Unsere Bilder, und das Tuch das entstanden ist spiegeln das wieder: Der Morgen - Wie sieht eigentlich der Morgen aus? Das malten wir mit Zuckerkreide auf schwarze Kartons auf. Am Mittag malten wir nach dem Essen auf ein großes Tuch auf, wer uns versorgt, und wen wir versorgen. Am Abend denken viele nochmal über den vergangenen Tag nach. Was lief gut, was nicht? Auf weiße Kartons malten wir mit Wachsstiften die Farben des Tages auf, dann wurde das ganze mit der schwarzen Farbe der Nacht überdeckt, und eine Zeichnung geschabt, so daß die Farben des Tages wieder hervorscheinen.
Da wir einen besonders schönen, warmen und sonnigen Morgen hatten, feierten wir unseren Kindegottesdienst im freien.

Juni 2009

Uns geht ein Licht auf - Pfingsten

Im Juni ist Pfingsten. Was wird da eigentlich gefeiert? Die Ankunft des Heiligen Geistes. Zu erklären, was der Heilige Geist ist, das ist gar nicht so leicht. In der Apostelgeschichte wird er als "Feuerzungen" oder als "Wind" beschrieben. Um das besser zu verstehen, haben wir uns die Situation der Jünger genauer betrachtet.
Jesus verliess die Jünger, und ging zum Vater in den Himmel. Jetzt waren sie alleine. Und hatten keine Ahnung, was sie machen sollten. Um es deutlich zu sagen: Nicht den geringsten Schimmer. Sie saßen regelrecht im Dunkeln, denn vor lauter Angst hatten sie die Türen zugeschlossen und die Fensterläden auch zugemacht. Und dann...
Dann ging ihnen ein Licht auf! Auf den Bildern aus dem Mittelalter, die wir uns zusammen ansahen entdeckten wir kleine Flammen, die sich auf die Köpfe der Jünger setzen. Heute würde man ein Glühbirne einzeichen. Sie wussten auf einmal, was zu tun war. Fenster auf, Türen auf. Hinaus, und den Menschen von Jesus erzählen. So, daß es jeder versteht.
In unserer kleinen Übung spürten wir dem Atem nach. Denn auch das ist Heiliger Geist. Gott hat dem ersten Menschen seinen Atem, das Leben eingehaucht. Während es draussen regnete und stürmte fühlten wir uns gegenseitig am Rücken den Atem ab. Kein Sturmwind, sondern ganz sanftes Atmen, um das zu spüren, ist Aufmerksamkeit nötig. Auch das haben wir erfahren.

Mai 2009

Das Gebet aller Gebete

Im Mai hatten wir ein ganz besonderes Thema. Das Gebet aller Gebete. Alle Christen auf der Welt kennen es. Kein Gottesdienst, keine Andacht gibt es ohne dieses Gebet. Es ist das
Vater unser.
Wir haben das Vater unser auf verschiedene Art kennen gelernt. Wir haben es mit dem ganzen Körper gebetet, in dem wir jeweils eine passende Bewegung machten. Bei der Bitte "Dein Reich komme" etwa formten unsere Arme eine Krone. Das hat uns gut gefallen, und von mal zu mal wurde es schöner.
Dann gab es ein Puzzle. Welche Reihenfolge hat das Vater unser eigentlich? Zu zweit zogen wir Lose mit einem Textstück aus dem Vater unser. Die Aufgabe, es in der richtigen Reihenfolge, zu setzen wurde in null komma nix gelöst.
In der Pause hätte es eigentlich heissen müssen "Unser täglich Muffin gib uns...". Auch hier ist das Gebet der Gebete präsent - und erstaunlich aktuell!
Im Bastelteil haben wir dann noch ein Vater unser für die Hosentasche gebastelt, zum Zusammenklappen. Wir hatten viel Spaß zusammen.

April 2009

Wir schmücken den Osterbrunnen

Beim Schmücken des Brunnens Gruppenbild vor dem Brunnen Osterei-Suchen
Beim Schmücken des Brunnens Nach vollbrachter Arbeit... Nach dem Osterei-Suchen
Ostern - was hat Ostern mit einem Brunnen und Eiern zu tun?
Ziemlich viel. Denn die Auferstehung Christi ist der Beginn eines neuen Lebens. Und im Frühjahr erwacht auch alles zu neuem Leben!
Brunnen kommen in der Bibel öfters vor. Wir sahen, daß z.B. Moses seine zukünftige Frau an einem Brunnen kennenlernte. Und Jesus zeigte einer Frau an einem Brunnen, daß er das Wasser des Lebens ist. Eier sind ein Symbol für die Auferstehung.
In unserem Dorf wird der Dorfbrunnen jedes Jahr österlich geschmückt, mit Buchs und Eiern. Dieses Jahr halfen die Kindergottesdienst-Kinder Herrn und Frau Heß vom Verschönerungsverein beim Schmücken des Brunnens.
Den Abschluß unseres Kindergottesdienstes bildete ein Osterei-Suchen. Sie wurden auch alle gefunden...

März 2009

Jona - Gott ist kreativ

Im März ging es um Jona. Jona war ein Mann Gottes. Seine Geschichte finden wir im Alten Testament.
Jona bekam eines Tages den Auftrag, in die Stadt Ninive zu gehen, und dort die Menschen zu warnen. Sie trieben es wirklich arg, die Leute in Ninive. Keine Regel, kein Gesetz, die man beachtet hätte.
Aber Jona hatte keine Lust. Er machte lieber eine Schiffsreise. Kaum hatte das Schiff abgelegt, geriet es in einen schweren Sturm. Und bald wurde Jona klar, daß Gott diesen Sturm seinetwegen geschickt hatte. Er war auch so ehrlich und sagte das den andern auf dem Schiff. Und er bot an, man solle ihn über Bord werfen, dann würde der Sturm abflauen.
Das machten die Matrosen auch, und der Sturm flaute schlagartig ab. Und Jona?
Der wurde von einem Wal verschluckt, und drei Tage später direkt vor der Stadt Ninive abgesetzt. Dort erfüllte er Gottes Auftrag. "Ändert Euch, sonst wird Gott eure Stadt vernichten!" war die Botschaft. Dann setzte sich Jona am Rande der Stadt nieder, baute sich eine kleine Hütte, und wartete darauf, daß Gott die Stadt vernichten würde. Aber die Bürger in Ninive änderten sich! Sie erkannten ihren falschen Weg und fingen an, sich gegenseitig und Gott zu respektieren.
Jona war sauer. Er wollte "Knalleffekt" - und nix passierte. Gott ließ für Jona eine Rizinusstaude wachsen, die ihm am heißen Tag Schatten gab. Und Jona freute sich über die Staude. Nicht aber über Gott, weil der Ninive so verschonte. Da verwelkte die Staude. Und Jona wurde noch wütender auf Gott. Gott aber sagte Jona: "Du ärgerst Dich über die Staude, für die Du nichts zu tun brauchtest, sie wuchs von alleine. Und ich sollte mich nicht über eine ganze Stadt erbarmen, wenn die Menschen sich ändern?"
Den Kindern gefiel besonders die Kreativität Gottes, als er den Walfisch benutzte, um Jona an sein Ziel zu bringen.

Februar 2009

Miss-Wahl und "Nein"-sagen: Das Buch Ester

Ein Buch vom "Nein"-sagen, von einer "Miss-Wahl" und der Rettung eines ganzen Volkes, das ist das Buch Ester in der Bibel.
Es ist wenig bekannt, ist aber die Grundlage des Purim-Festes, das die Juden bis heute feiern. Es hat den Charakter unseres Faschings-Festes.
Wir haben die Geschichte nicht nur einfach erzählt. Sondern auch gefühlt. Dazu setzten wir uns in einen großen Kreis, und malten mit den Fingern die Geschichte auf den Rücken unseres Vordermannes.

Januar 2009

Versucht werden - "mach doch - trau dich..."

Versucht werden - das war unser Thema im Januar.
40 Tage lang kommt ein Mensch ohne was zu essen aus, höchstens. Und genau so lange hatte Jesus in der Wüste gefastet, das heisst, nichts gegessen. Nach dieser Zeit war er hungrig - sehr hungrig!
In dieser Situation kam der Teufel, der "Versucher" zu ihm. Er versuchte, Jesus dazu zu bringen, Dinge zu tun, die weder für ihn noch für andere gut waren.
Aber nicht nur Jesus wird versucht! Auch wir kennen das doch. Wenn der Neid in uns hochsteigt, und wir es dem anderen mal so richtig zeigen wollen, oder ihm eins auswischen wollen.
Jesus brachte es fertig, dem Teufel, jener einflüsternden Stimme die sagt "Mach doch, trau dich..." wiederstand.
Aber Jesus ist ja auch Gottes Sohn. Wir sind Menschen - und uns gelingt das "Nein!" sagen nicht immer. Und dann ist guter Rat teuer - wie Michael. Seine kleine Schwester wird wieder mal gelobt, weil sie so toll malen kann, und er kriegt gesagt, er solle sich gefälligst bei den Hausaufgaben mehr Mühe geben. Er kocht vor Wut - und nur einige Augenblicke ist es passiert - das Malbuch seiner Schwester hat er mit einer Schere in Konfetti verwandelt. Und nun - alle sind sauer auf ihn, weil er auf jene kleine Stimme hörte.

November und Dezember 2008

Auf dem Weg nach Betlehem

Weihnachtsmusical
Generalprobe des Weihnachtsmusicals
Ab November haben wir uns ganz dem Weihnachtsmusical gewidmet, das wir am Heiligen Abend in der Christvesper aufgeführt haben. Zwölf Kinder vom Kindergottesdienst und der musikalischen Früherziehung haben sich als Maria, Josef, Wirte, Hirten verkleidet. Neben den Texten haben wir auch Lieder geübt und gesungen. An der Harfe Mariella Pieters, die das Stück einstudierte, unterstützt von Bernd Bickelhaupt, der das Bild machte. Das Vorbereiten und Singen hat viel Spaß gemacht. Und es hat sich wirklich gelohnt! Am Heiligen Abend waren die Gottesdienst-Besucher begeistert und klatschten mehrmals lange.

Oktober 2008

Eingeladen sein

Im Oktober war unser Thema: Eingeladen sein. Was bedeutet es, eingeladen zu sein? Spielt der Einladende eine Rolle? Und was ist, wenn die Gäste nicht kommen? Dieser Frage gingen wir am 4. Oktober nach.
Wir stellten fest, daß der, der eingeladen hat, wütend werden kann, wenn seine Gäste kurzfristig absagen. Was tut Gott in so einer Situation?
Er "erweitert" seine Einladung - und läd die ein, die normalerweise nicht eingeladen werden. Leute, die Fehler haben, Fehler machen. So Leute, wie Du und Ich!
Diese Einladung Gottes an seinen Tisch nahmen wir an, und feierten Abendmahl zusammen.

August/September 2008

Mit Abraham und Sara unterwegs

Mit Abraham und Sara unterwegs Schokoladenessen
Mit Abraham und Sara unterwegs Isaaks Geburtstagsparty
Im August und September wanderten wir mit Abraham und Sara durch die Wüste. Deren Geduld wurde ziemlich auf die Probe gestellt. Lange wünschten er und seine Frau Sara sich ein Kind, bekamen aber keines. Dann kamen die drei seltsamen Gäste. Abraham bewirtete sie fürstlich. Abraham und Sara wundern sich. Sie kennen die Leute gar nicht, und doch wissen die alles über Abraham und Sara. Und dann dieses Versprechen: "In einem Jahr werdet ihr Eltern sein"... Ob das wohl in Erfüllung geht? Abraham und Sara sind nämlich schon ziemlich alt, und könnten Großeltern sein. Und Sara lachte darüber, dass sie noch ein Kind bekommen soll.
Und tatsächlich Sarah, bekam ein Kind. Isaak, der "Sohn des Lachens". Dessen Geburtstag feierten wir zünftig mit einem Schokoladenessen.

Juni 2008

Kindergottesdienst in Aktion

Beim Streichen des Kindergottesdienst-Raumes
Beim Streichen des Kindergottesdienst-Raumes
Die Kindergottesdienst-Kinder sind immer voll in Aktion. Wir haben damit begonnen, im 1. Stock des Gemeindehauses einen eigenen Kindergottesdienst-Raum herzurichten.
Als Wandfarbe suchten sich die Kinder ein Sonnenblumengelb aus. Damit sind wir aber noch lange nicht fertig! Unser Raum braucht noch einen "Himmel", und vielleicht auch noch einen Regenbogen.

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18 03 18