Aktuelles

Was ist los in der Gemeinde? Hier informieren wir Sie über die Projekte der nächsten Zeit.

 So ist Sonntag am 14. Oktober in Alsbach

Herzliche Einladung zum Aktionstag "So ist Sonntag" am 14. Oktober 2018 in Alsbach in der Erpelanlage an der Alten Bergstraße

Feiern Sie mit uns den freien Sonntag als ein Geschenk des Himmels. Entdecken Sie den Tag für sich und nutzen ihn für gemeinsame Aktivitäten und Geselligkeit, für Erholung und Besinnung.

Ablauf:
11:00 Uhr Open Air Gottesdienst mit Pfrn. Ulrike Scherf (Stellv. Kirchenpräsidentin) und Kindergottesdienst
12:00 Uhr Talkrunde zum Sonntag
14:00 Uhr Der zauberhafte Schmittini
15:15 Uhr ProjektChor Hähnlein

Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Spielen, Kunst erleben, Freunde treffen, Spaß haben: So ist Sonntag!

Veranstalter: Evangelisches Gemeindenetz Nördliche Bergstraße, Partner: Gewerkschaft ver.di, Kunstfreunde Bergstraße e.V., Gemeinde Alsbach-Hähnlein, Seniorenbeirat, CVJM Zwingenberg

 Frauenfrühstück am 22. Oktober

Am Montag, 22. Oktober, sorgen Angelika Kleinsorge und Christa Panitz—Scobie wieder für ein leckeres Frauenfrühstück mit einem interessanten Thema. Diesmal informiert Sigrun Grimm aus Jugenheim über die "Anwendung von Bach-Blüten".

Die Bach—Blütentherapie wurde in den 30er Jahren vom britischen Arzt Edward Bach (1886-1936) entwickelt. Bach glaubte erkannt zu haben, dass jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleich- gewichtsstörung beruht. Er beschrieb "38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur", darunter Depres- sion, Furcht, Interesselosigkeit, Einsamkeit, übertriebene Fürsorge für andere, Überempfindlichkeit und Unsicherheit.

Diesen Emotionen ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu, die seiner Meinung nach das Gleichgewicht wiederherstellen konnten. Er pflückte sie unter genau definierten Bedingungen, legte sie in Quellwasser oder kochte sie. Laut Bach geben sie dadurch ihre "Schwingungen" als "heilende Energie" an das Wasser ab.

Das Wasser wird anschließend mit einem gleich großen Anteil Alkohol als Konservierungsmittel versetzt. Diese Urtinktur wird im Verhältnis 1 : 240 verdünnt, um die eigentlichen Blütenessenzen herzu- stellen. Aus fünff Litern Wasser, in welche die Blüten gelegt wurden, entstehen nach Hinzufügen von fünf Litern Alkohol und anschließender Verdünnung schließlich 2.400 Liter Blütenessenz.

Die Wirksamkeit der Bach—Blütentherapie ist umstritten. In mehreren klinischen Studien konnte kein Unterschied zwischen Bach—Blüten und Placebos nachgewiesen werden. Möglicherweise ist vor allem die einfühlsame, seelsorgerliche Begleitung von entscheidender Bedeutung. Herzlich willkommen zu Kaffee, Tee, frischen Brötchen, Herzhaftem, Süßem und Antworten auf die Frage, wie man Bach—Blüten anwendet, am Montag, 22. Oktober, um 9 Uhr im Gemeindehaus!

Frau Grimm aus Jugenheim wird wissenswertes und nützliches über Bachblüten weitergeben.

 Konzert-Matinee in der Kirche Ober-Beerbach am 11. November 2018

November – Blues ? Muss nicht sein - Herwig Kinzler und Freunde laden Sie ganz herzlich ein, mit uns Spaß an der Musik zu erleben.

Das Programm wird noch festgelegt, es werden aber populäre und interessante Stücke aus Barock, Klassik und Romantik aufgeführt werden.

Das Konzert findet am 11. November 2018 um 11 Uhr statt.

Es spielt ein kleines, aber feines Kammerensemble rund um den Ober-Beerbacher Geiger Herwig Kinzler. Die Musiker spielen seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Formationen zusammen.

Während des Konzertes und im Anschluss an das Konzert werden Getränke gereicht. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

 Friedensdekade 2018-Krieg 3.0 oder Frieden 3.0?

Krieg oder Frieden 3.0

Krieg 3.0 oder Frieden 3.0? — Die Ökumenische Friedensdekade fordert, die Entwicklung von autonomen Killerrobotern zu stoppen

Vor 400 Jahren: der 30—jährige Krieg beginnt. Vordergründig ging es um die Frage, welche Konfession sich in Europa durchsetzt. Faktisch ging es um Macht und Einfluss. Söldnerheere zogen brandschatzend durch die Länder.

Vor 100 Jahren: Der 1. Weltkrieg endet. Auch hier ging es tun Machtinteressen, die Diplomatie versagte. Freiwilligenheere zerstörten ganze Dörfer und Städte. Giftgas wurde eingesetzt.

Vor 70 Jahren: Die UNO entsteht, "um künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat". Und der Ökumenische Rat der Kirchen wird gegründet. Er positionierte sich klar: "Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein".

Wo stehen wir heute? Unter dem Motto "Krieg 3.0", das ein wenig an die nächste Handy—Generation erinnert, macht die diesjährige Friedensdekade darauf aufmerksam, dass Waffen zunehmend digitalisiert und automatisiert werden. Die Zahl der Opfer durch unbemannte Kampfdrohnen im Iemen, in Somalia, in Palästina und Pakistan geht mittlerweile in die Tausende.

Kampfdrohnen werden allerdings immer noch von Menschen ferngesteuert. Anders die sogenannten autonomen Waffen, an denen mit Hoch- druck geforscht wird: Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz bestimmen autonome Drohnen oder Killerroboter selbst, wo, wann und auf wen sie schießen.

Menschen übernehmen damit immer weniger Verantwortung für die Kriegsführung, das Gewissen bleibt auf der Strecke.

Gegen diese Entwicklungen wendet sich die Friedensdekade mit ihren Impulsen und Gebeten. Ihre Antwort auf "Krieg 3.0“ heißt "Frieden 3.0": eine Friedensethik, geprägt von Gewaltfreiheit und Vorsorge.

Wir treffen uns zu den kurzen und konzentrierten Friedensgebeten in der Ober—Beerbacher Kirche am

Den Abschluss der Friedensdekade bildet der Gottesdienst am Buß- und Bettag:

Herzlich willkommen!

06 10 18